Überraschungserfolg im US-Markt: Santander meldet Rekordquartal
Die spanische Großbank Santander erlebte dank eines starken Geschäfts in den USA ein beeindruckendes Quartalsergebnis. Als Spaniens größter Kreditgeber konnte das Unternehmen einen Nettogewinn von 3,5 Milliarden Euro verzeichnen, was einem Anstieg von acht Prozent entspricht.
Dies markiert das sechste Rekordquartal in Folge und liegt über den Erwartungen der Analysten, die von rund 3,4 Milliarden Euro ausgingen. Besonders erfreulich war, dass die Rückstellungen für notleidende Kredite mit knapp 3 Milliarden Euro unter den ursprünglichen Prognosen lagen.
Die Bank bestätigte ihre Jahresprognose und das ambitionierte Ziel, über zwei Jahre hinweg Aktienrückkäufe im Umfang von 10 Milliarden Euro durchzuführen. Unter der Leitung von Bankchefin Ana Botin befindet sich Santander in einer Phase der strategischen Neuausrichtung.
Der Fokus auf den US-amerikanischen Markt zeigt Erfolge: Dort stieg der Gewinn im dritten Quartal um fast zwei Drittel an, möglich gemacht durch den Ausbau des Investmentbank-Geschäfts mit ehemaligen Mitarbeitern der Credit Suisse und dem Start eines digitalen Privatkundenangebots. Parallel dazu verstärkte die Großbank ihr Geschäft im Vereinigten Königreich und zog sich aus dem polnischen Markt zurück.

