Uber startet Robotaxi-Offensive – Millionen-Investitionen in Pony AI und WeRide geplant
Partnerschaften statt Eigenentwicklung
CEO Dara Khosrowshahi bleibt seiner Strategie treu: Statt selbst Milliarden in Forschung und Entwicklung zu stecken, setzt Uber auf Partnerschaften mit führenden Spezialisten. In den USA arbeitet das Unternehmen mit Waymo zusammen, während Pony AI und WeRide die Expansion in Asien, dem Nahen Osten und Europa vorantreiben. Beide Firmen gelten als Pioniere auf dem Gebiet des sogenannten Level-4-Autonomiefahrens – Fahrzeuge, die in definierten Umgebungen komplett ohne menschlichen Fahrer unterwegs sein können.
Erste Robotaxis bereits im Einsatz
In Abu Dhabi sind WeRide-Fahrzeuge bereits über die Uber-Plattform buchbar, Pony AI testet parallel Pilotprojekte im Nahen Osten. Die Arbeitsteilung ist klar: Uber kümmert sich um Kundenmanagement, Bezahlung und Plattformintegration, während die Partner Software und Hardware beisteuern. So kann Uber reale Nutzungsszenarien testen – ohne eigene Fahrzeugflotten aufbauen zu müssen.
Autonomes Fahren als Margen-Turbo
Langfristig sieht Khosrowshahi die Robotaxi-Technologie als Herzstück des Geschäftsmodells. Der Plan: Kosten senken, Skalierung erhöhen und die bisher hohen Fahrerlöhne – die rund die Hälfte der Erlöse ausmachen – drastisch reduzieren. Bis 2030 sollen autonome Fahrzeuge in allen wichtigen Märkten verfügbar sein und etwa ein Fünftel aller Fahrten ausmachen.
Uber-Aktie profitiert vom Zukunftsplan
Mit seinem Netzwerk aus Technologiepartnern positioniert sich Uber als globaler Taktgeber im Rennen um das autonome Fahren – ohne selbst die größten Risiken zu tragen. Anleger zeigen sich überzeugt: Die Aktie hat in den vergangenen Monaten kräftig zugelegt. Wer an die Zukunft des fahrerlosen Transports glaubt, findet bei Uber eine der spannendsten Wetten der Branche.


