Trump's Präsidentschaft als Katalysator für XRP und den Kryptomarkt
Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten hat zur Jahreswende einen bedeutenden Auftrieb für den Kryptomarkt gegeben. Insbesondere Bitcoin, die weltweit führende Kryptowährung, hat beeindruckende Höhen erreicht und überschritt zwischenzeitlich die Marke von 107.000 Dollar. Doch auch andere Kryptowährungen profitierten von diesem Aufschwung. XRP, welches lange Zeit im Schatten anderer Kryptowährungen stand, konnte seit der Wahlnacht um mehr als 334% zulegen.
Trump hat versprochen, Hindernisse für den Sektor abzubauen, Wachstum zu fördern und die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen. Die Kryptobranche hat in den letzten Jahren mit regulatorischen Herausforderungen, insbesondere von der US-Börsenaufsicht SEC, zu kämpfen gehabt. XRP war oft im Fokus dieser regulatorischen Bemühungen, da die SEC es als unregistriertes Wertpapier betrachtet.
Die SEC, unter der Leitung von Gary Gensler, hatte Ripple und dessen Führung wegen des Verkaufs von XRP-Tokens verklagt. In einem Urteil von 2023 entschieden die Gerichte zugunsten der Angeklagten, doch die SEC legte Berufung ein. Gary Gensler wird jedoch mit Trumps Amtsübernahme zurücktreten, und Paul Atkins, ein Befürworter von Kryptowährungen, wurde als neuer Vorsitzender der SEC nominiert. Mit Atkins an der Spitze könnten sich die rechtlichen Auseinandersetzungen um XRP schneller beilegen lassen, was den Weg für einen möglichen XRP-ETF im Jahr 2025 ebnen könnte.
Bereits 2024 genehmigte die SEC Spot-ETFs für Bitcoin und Ethereum, was sowohl für Kleinanleger als auch große Vermögensverwalter große Vorteile brachte. Eine krypto-freundliche Trump-Administration könnte diesen Trend fortsetzen, doch zunächst muss XRP seine rechtlichen Streitigkeiten mit der SEC hinter sich lassen.

