Trumps Investments ins Unternehmensportfolio von Uncle Sam bescheren hohe Renditen
Im Zuge neuer Strategien unter der Leitung von Präsident Donald Trump entwickelt die US-Regierung ein beeindruckendes Portfolio an Unternehmensbeteiligungen. Was einst unüblich war, rückt nun stärker in den Fokus: staatliche Beteiligungen an privatwirtschaftlichen Unternehmen.
Trump verteidigte vehement die Entscheidung, eine 9,9%ige Beteiligung am Chip-Giganten Intel zu erwerben, indem er äußerte, dass dies schlicht Geschäftssinn sei. Er kommentierte: „Das ist das Gegenteil von bedauernswert, das nennt man Geschäft.“
Die Erfolge blieben nicht aus: Seit der Bekanntgabe ist der Aktienkurs von Intel um über 25% gestiegen. Kritiker warnen dennoch vor möglichen Risiken für den internationalen Vertrieb.
In der Zwischenzeit wurde das Verteidigungsministerium mit einer Investition von 400 Millionen US-Dollar zum größten Anteilseigner von MP Materials. Dieser Schritt soll die Abhängigkeit der USA von ausländischen Rohstoffen reduzieren. Auch die Aktien von MP Materials erlebten einen gewaltigen Anstieg.
Kurz nach der Bekanntgabe kletterten die Aktien von Lithium Americas um beeindruckende 93%, nachdem Gespräche über eine kleine staatliche Beteiligung als Teil einer Umstrukturierung eines milliardenschweren Regierungsdarlehens publik geworden waren. Dieses Projekt genießt eine gewisse Kontinuität, da es bereits während Trumps erster Amtszeit genehmigt wurde.
Daneben gibt es Überlegungen, in Verteidigungsunternehmen wie Lockheed Martin zu investieren. Sprecher der Firma betonten die etablierten und starken Beziehungen zur Trump-Administration, die auch in der zweiten Amtszeit fortgesetzt werden sollen.
Die Entwicklungen unterstreichen Trumps Ansatz, bei finanziellen Unterstützungsmaßnahmen der Regierung auch direkt Anteile an den betreffenden Unternehmen zu erwerben. Eine Strategie, die in der Geschäftswelt weiterhin für Gesprächsstoff sorgt.

