Trump: Westeuropäische Truppen zur Friedenskontrolle in der Ukraine möglich
US-Präsident Donald Trump rechnet damit, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien bereit sind, Soldaten zur Sicherung eines potenziellen Friedens in die Ukraine zu entsenden. In einem Interview mit Fox News betonte Trump, dass diese Länder zur Präsenz mit Bodentruppen zur Gewährleistung der Sicherheit bereit seien, während die Vereinigten Staaten ihre Verbündeten durch Luftunterstützung stärken könnten.
In Deutschland ist derzeit eine Debatte darüber im Gange, ob die Bundeswehr Teil eines solchen Friedenssicherungsprozesses werden sollte. Bundeskanzler Friedrich Merz hat in Washington die Notwendigkeit betont, genaue Sicherheitsgarantien gemeinsam mit den europäischen Partnern sowie den USA zu erörtern. Emmanuel Macron, der französische Präsident, betonte ergänzend die Bedeutung von zwei Sicherheitsgarantien für den Frieden in der Ukraine: eine bestens ausgestattete ukrainische Armee sowie Rückversicherungstruppen zu Lande, zur See und in der Luft.
Ein Treffen mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt Wolodymyr Selenskyj und hochrangigen europäischen Politikern führte zu Diskussionen über Schutzversprechen, die an den NATO-Artikel 5 angelehnt sind. Dieser Artikel sichert den NATO-Mitgliedern Unterstützung im Falle eines Angriffs zu und betrachtet einen Angriff gegen einen Mitgliedsstaat als Angriff gegen alle.
Darüber hinaus bezeichnete Trump das Bestreben der Ukraine, der NATO beizutreten, als Auslöser des Konflikts mit Russland. Seiner Meinung nach befürchtet Russland einen potenziellen Feind an seiner Grenze. Er kritisierte auch die Annexion der Krim 2014 durch Russland und das ausbleibende Eingreifen von Barack Obama, den er für das bisher 'schlechteste Immobiliengeschäft' verantwortlich machte. Trump sieht die Forderung der Ukraine nach Rückgabe der Krim als einen der aktuellen Gründe für die Spannungen und gibt Kiew die Schuld am Krieg.
- Fox News

