Trump vs. Rolltreppen: Sabotage oder Zufall?
Aus den jüngsten Vorfällen rund um den Besuch von US-Präsident Donald Trump im UN-Hauptquartier in New York entwickelte sich eine kleine diplomatische Posse. Nach eigenen Angaben erhielt Trump zwei unerfreuliche 'Geschenke' von den Vereinten Nationen: eine steckengebliebene Rolltreppe und einen defekten Teleprompter. Diese technischen Pannen führten zu Murren aus dem Weißen Haus und sogar zu Sabotagevorwürfen.
Besondere Würze erhielt die Angelegenheit durch den Einfluss von Fox News, wo ein Moderator die Vermutung äußerte, Sabotage könne hinter den unglücklichen Pannen stecken. Karoline Leavitt, Trumps Sprecherin, zeigte sich nicht abgeneigt, dieser Einschätzung zuzustimmen. Doch ungeachtet der Spekulationen wurden bislang keine Beweise präsentiert, die diese Behauptungen stützen könnten.
Die Reaktion der Vereinten Nationen folgte prompt. Der Sprecher von Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, konterte, dass die technische Ausrüstung für Trumps Rede vom Weißen Haus selbst verantwortlich betrieben wurde. Auch für das Rolltreppen-Desaster gab es eine Erklärung: Ein Kameramann könnte versehentlich den Sicherheitsmechanismus der Rolltreppe ausgelöst haben.
Trotz der gelassenen Abwiegelung durch die UN lässt die Angelegenheit Raum für Spekulationen. Leavitt deutete an, dass der Secret Service die Angelegenheit zusätzlich untersuchen werde. Sollte sich eine absichtliche Beeinträchtigung durch UN-Mitarbeiter bestätigen, könnten Konsequenzen drohen. Die Weltbühne wartet gespannt auf die nächsten Akte dieser ungewöhnlichen diplomatischen Episode.

