Trump verurteilt Migrationsproteste als Angriff auf nationale Souveränität
US-Präsident Donald Trump hat die anhaltenden Proteste gegen seine Migrationspolitik in Los Angeles mit scharfen Worten verurteilt. Laut Trump stellen diese Demonstrationen einen 'voll entfalteten Angriff auf den Frieden, die öffentliche Ordnung und unsere nationale Souveränität' dar. Auf einer Veranstaltung im Militärstützpunkt Fort Bragg in North Carolina behauptete der Präsident, die Protestierenden würden mit ausländischen Flaggen wedeln und eine Fortsetzung einer 'ausländischen Invasion' in den USA anstreben.
In Reaktion auf die Protestwelle hat die US-Regierung 4.000 Nationalgardisten und 700 Marinesoldaten in die Region Los Angeles entsandt. Dies geschah gegen den ausdrücklichen Willen des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom. Trump betonte, dass er alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen werde, um die Lage unter Kontrolle zu bringen und die Ordnung wiederherzustellen.
Der Präsident machte deutlich, dass Amerika nicht zusehen werde, wie das Land durch 'Gesetzlosigkeit und eine Invasion zerstört' wird. Zudem äußerte er sich herabsetzend über die Demonstranten, die seiner Ansicht nach fremde Flaggen statt der amerikanischen zeigen würden. Trump erneuerte den Vorwurf, dass die Demonstrationen finanziert würden, lieferte jedoch keine Beweise dafür. Das Justizministerium werde jedoch ermitteln, wer hinter den Protesten stecke.

