Trump verschiebt Zollhammer: Zusätzliche EU-Importzölle erst im Juli
Die USA pausieren gewissermaßen beim globalen Zollkonzert. Ursprünglich sollten die neuen, von Donald Trump initiierten Importzölle auf Waren aus der Europäischen Union bereits Anfang Juni in Kraft treten. Nun gibt der Präsident bekannt, dass der Start um etwa einen Monat auf den 9. Juli verschoben wird.
Diese Entscheidung fiel nach einem Gespräch mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Ziel der Maßnahme ist eine Importgebühr von 50 Prozent, die vielen europäischen Exporteuren keine kleinen Sorgen bereiten dürfte. Mit dieser Verschiebung bleibt den Unternehmen noch etwas Zeit, sich auf die konkreten Herausforderungen der bevorstehenden Zölle einzustellen.
Die diplomatischen Signale zwischen Washington und Brüssel sind vielschichtig, doch bleibt zu hoffen, dass beide Seiten ihren Spacerock wiederfinden und die Handelsbeziehungen in einem harmonischen Takt moderieren können. Die wirtschaftlichen Verstimmungen zwischen diesen wirtschaftlichen Schwergewichten sind jedenfalls alles andere als trivial.

