Trump sichert Unterstützung für Iran-Demonstranten zu
In einer deutlich positionierten Botschaft hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für die Demonstranten im Iran zugesagt, die gegen die autoritäre Staatsführung protestieren. Auf der von ihm genutzten Plattform Truth Social verkündete der Republikaner, dass die USA bereit seien, den Demonstranten zu helfen, sollte die iranische Führung gewaltsam gegen sie vorgehen. Wie genau diese Unterstützung aussehen könnte, ließ Trump jedoch offen.
Hintergrund der anhaltenden Proteste ist der jüngste dramatische Verfall der Devisenkurse, der am vergangenen Sonntag viele Händler in der iranischen Hauptstadt Teheran auf die Straßen trieb. Die Demonstrationen haben sich inzwischen über das ganze Land ausgebreitet und verschiedene soziale Schichten erfasst. Besonders im Westen des Landes kam es zuletzt zu gravierenden Ausschreitungen, bei denen einige Demonstranten in Zusammenstößen mit Sicherheitskräften ums Leben kamen.
Die diplomatischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben eine lange Geschichte, die bis zur Islamischen Revolution von 1979 zurückreicht. Seitdem bestehen keine diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Nationen. Ein weiterer kritischer Punkt in der bilateralen Beziehung war im Juni 2025, als die USA sich an der Seite Israels militärisch gegen den Iran stellten und zentrale Atomanlagen bombardierten.

