Trump setzt auf Blockade – Neue Zölle und ein Ende der Handelsgespräche mit Kanada
US-Präsident Donald Trump hat eine drastische Entscheidung getroffen: Alle Handelsgespräche mit Kanada werden abrupt abgebrochen. Der Präsident droht zudem mit der Einführung von neuen Zöllen auf Importwaren aus Kanada und kündigt an, dass die genauen Abgabewerte innerhalb der nächsten sieben Tage bekanntgegeben werden.
Der Auslöser für diese Eskalation liegt in der von Kanada geplanten Einführung einer Digitalsteuer, die sich auf Geschäfte amerikanischer Unternehmen erstrecken würde. Trump verurteilte dieses Vorgehen als unverhohlenen Angriff auf die USA und verglich die Maßnahme mit ähnlichen Ansätzen der EU.
Trotz laufender Verhandlungen mit der Europäischen Union fühlt sich der US-Präsident durch die Pläne seines nördlichen Nachbarn provoziert. Bereits ein Jahr zuvor, während der Amtszeit des ehemaligen Präsidenten Joe Biden, hatte Kanada eine Digitalsteuer eingeführt.
Diese greift bei großen in- und ausländischen Unternehmen und erhebt einen Satz von drei Prozent auf spezifische Umsätze, die durch kanadische Nutzer erzielt werden. Kanada verfolgt mit dieser Steuer das Ziel, digitale Unternehmen dort zu besteuern, wo der Gewinn tatsächlich erwirtschaftet wird.
Die ökonomischen Verflechtungen zwischen den USA und Kanada sind tief. Die Vereinigten Staaten sind der größte Handelspartner Kanadas, was die Tragweite von Trumps Entscheidung besonders unterstreicht.

