Trump: Neue Impulse in der Denuklearisierungsdebatte
US-Präsident Donald Trump hat erneut Gespräche mit China und Russland über eine mögliche atomare Abrüstung ins Spiel gebracht. Bei einem Treffen im Weißen Haus betonte er, dass sowohl China als auch Russland offen für entsprechende Verhandlungen seien. Trump äußerte seine Zuversicht, dass eine Verständigung in dieser Hinsicht möglich sei und zeigte sich bestrebt, eine gemeinsame Grundlage für den Abbau von Atomwaffen zu schaffen. Ein Reporter konfrontierte Trump mit der Aussage Russlands, wonach eine Neuverhandlung des 'New Start'-Vertrags vor dessen Auslaufen im Februar 2026 als unmöglich erachtet werde.
Trump jedoch revidierte diese Einschätzung und verwies auf andere, ihm vorliegende Informationen. Der 'New Start'-Vertrag, der 2010 zwischen den USA und Russland geschlossen wurde und zuletzt 2021 verlängert worden war, konzentriert sich auf die Reduzierung von Atomsprengköpfen und Trägersystemen. Zusätzliche Schlagzeilen machte Trump Ende Oktober mit der Ankündigung, Atomwaffentests möglicherweise wieder aufzunehmen. Auch in diesem Zusammenhang betonte er, dass Verhandlungen mit Russland im Gange seien, und deutete an, dass China in zukünftige Gespräche einbezogen werden könnte, sollte ein Fortschritt erzielt werden.

