Trump erwägt strategische Neuausrichtung in der Russland-Politik: Waffenlieferungen und neue Abkommen
US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit dem amerikanischen Sender NBC eine bedeutende Neuausrichtung in der US-Russland-Politik angedeutet. Enttäuscht von Russland, ließ Trump durchblicken, dass er am kommenden Montag eine wichtige Erklärung zu seiner Russland-Strategie abgeben werde. Die Neugier auf die kommende Woche dürfte damit erheblich gestiegen sein.
Ein weiteres Pikantes Detail, das NBC aus einem Gespräch mit dem Präsidenten zitierte, ist eine neue Vereinbarung zwischen den USA, der Nato und der Ukraine. Trump plant offenbar die Lieferung von Waffen an die Nato, die diese dann an die Ukraine weiterreichen soll. Interessanterweise soll die Nato diese Waffen zu 100 Prozent bezahlen. Diese Abmachung sei auf dem Nato-Gipfel Ende Juni beschlossen worden. Nato-Generalsekretär Mark Rutte verkündete ebenfalls mit Nachdruck die fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine.
US-Außenminister Marco Rubio appellierte zudem an europäische Nato-Verbündete, ihre Unterstützung bei der Luftverteidigung der Ukraine zu verstärken. Insbesondere Länder, die über Patriot-Raketenabwehrsysteme verfügen, wurden hier in die Verantwortung genommen. Deutschland plant, von den USA Patriot-Systeme zu erwerben und dann in die Ukraine zu liefern. Ein solcher Schritt wäre eine signifikante Änderung der bisherigen US-Rüstungspolitik unter Trump und könnte die militärische Unterstützung für Kiew maßgeblich intensivieren.
Das als eines der modernsten Waffensysteme geltende Patriot-Flugabwehrsystem ist in der Lage, feindliche Flugzeuge und Raketen effektiv abzuwehren. Diese Unterstützung könnte entscheidend sein, da Moskau weiterhin versucht, die ukrainische Luftabwehr zu überlasten. Die nächsten Wochen könnten also maßgebliche Veränderungen in der geopolitischen Landschaft mit sich bringen.

