Trump droht Iran mit energischer Reaktion bei Hinrichtungen
Der derzeitige US-Präsident Donald Trump hat unmissverständlich klargestellt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht tatenlos zusehen werden, sollte die iranische Regierung festgenommene Demonstranten exekutieren. In einem Interview mit dem US-amerikanischen Fernsehsender CBS News hob er hervor, dass die USA mit großer Entschlossenheit reagieren würden, sollte Teheran diesen drastischen Schritt wagen. Obgleich Trump auf Nachfrage des Moderators keine konkreten Maßnahmen skizzierte, betonte er seinen Siegeswillen mit den Worten: "Das Ziel ist es, zu gewinnen. Ich gewinne gerne. Und wir gewinnen."
Bereits Stunden zuvor hatte Trump seine Unterstützung für die seit mehr als zwei Wochen andauernden Proteste im Iran erneut bekundet. Die Unruhen richten sich gegen das autokratische Regime der Islamischen Republik und haben sich aufgrund der vorherrschenden Wirtschaftskrise landesweit ausgeweitet. Trump hat bereits mehrfach signalisiert, dass ein Eingreifen der USA zu erwarten sei, sollten Demonstranten Opfer von staatlicher Gewalt werden.
In dem Interview mit CBS News ließ Trump durchblicken, dass die Opferzahlen der iranischen Protestierenden möglicherweise hoch ausfallen könnten. Er verwies auf abweichende Berichte über die Zahl der Getöteten und prognostizierte, dass diese Entwicklung erhebliche Herausforderungen für die Führung in Teheran nach sich ziehen würde. Die Demonstrationen, die schwersten seit Jahren, erleben ein brutales Vorgehen der Sicherheitskräfte, bei dem Hunderte ihr Leben verloren haben sollen. Die iranische Justiz hat bereits begonnen, Anklagen gegen die inhaftierten Demonstranten zu erheben. Im Raum steht der Vorwurf der "Kriegsführung gegen Gott", der nach islamischem Recht mit der Todesstrafe geahndet werden kann. Bereits in der vergangenen Woche signalisierte die iranische Justiz ihre Absicht, mit "maximaler Härte" gegen die Demonstranten vorzugehen, wie schon bei vorherigen Protestwellen.

