Trump auf Heimatbesuch: Eine Mischung aus Diplomatie, Golf und Protesten
US-Präsident Donald Trump macht sich diesen Freitag auf eine Reise nach Schottland, dem Geburtsland seiner Mutter. Gemäß den Angaben des Weißen Hauses fliegt Trump morgens (Ortszeit) los und plant, bis Dienstag die Regionen Turnberry und Aberdeen zu bereisen.
Beide Orte besitzen eines der Herzstücke von Trumps Immobilienportfolio, seine Golfplätze, die er schon bei früheren Gelegenheiten inspizierte. Während seines Aufenthalts führt Trump auch ein Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer.
Der Fokus dieses diplomatischen Austauschs liegt auf der Feinjustierung der Handelsvereinbarungen zwischen den USA und Großbritannien. Diese Abkommen gelten als Trumps erste große handelspolitische Errungenschaften seit Einführung weitreichender Zölle im April.
Die Reise steht jedoch nicht nur im Zeichen von Diplomatie und Sport. Ein ranghoher Polizeibeamter äußerte Bedenken über die erheblichen Sicherheitsanforderungen, die Trumps Besuch an die schottischen Polizeikräfte stellen wird.
Zusätzlich haben verschiedene Aktivistengruppen angekündigt, ihre Unzufriedenheit mit Protesten kundzutun, die als 'Festival des Widerstands' geplant sind. Ein weiteres Thema, das die Reise begleitet, ist die Kontroverse um die Verbindungen zwischen Trump und dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
Diese Beziehungen und der Umgang der US-Regierung mit den Epstein-Dokumenten werfen einen weiteren Schatten auf den Trip, zumal das Weiße Haus das Wall Street Journal von der Berichterstattung ausgeschlossen hat. Dies geschieht in einem Kontext, in dem Trump während des Wahlkampfs versprochen hatte, die Akten offenzulegen—ein Versprechen, das noch auf Erfüllung wartet.

