Trump auf diplomatischer Mission im Nahen Osten
US-Präsident Donald Trump spielt mit dem Gedanken, die Friedensgespräche im Nahen Osten persönlich zu unterstützen. Bei einer Veranstaltung in Washington äußerte er sich zuversichtlich über die laufenden indirekten Verhandlungen in Ägypten zwischen Israel und der Hamas, die auf einem US-Plan zur Beendigung des Gaza-Konflikts basieren. Sollte sich der positive Verlauf fortsetzen, plant Trump möglicherweise bereits am Wochenende nach Ägypten zu reisen.
Die diplomatischen Gespräche finden derzeit im ägyptischen Scharm el Scheich statt und wurden von Unterhändlern beider Seiten intensiv geführt. Nach Informationen israelischer Medien könnte bereits bis Freitag eine Einigung erzielt werden, die die Freilassung von Geiseln vorsieht. Eine Umsetzung dieser Vereinbarung wird frühestens für das kommende Wochenende erwartet.
Der Friedensplan von Trump sieht nicht nur die Freilassung der Geiseln im Austausch für eine Waffenruhe vor, sondern auch die Entlassung zahlreicher palästinensischer Gefangener aus israelischer Haft. Gleichzeitig umfasst der Plan eine Entwaffnung der Hamas, den schrittweisen Rückzug israelischer Truppen und umfangreiche humanitäre Hilfe für den Gazastreifen. Die Hamas hatte von Beginn der Verhandlungen an gefordert, dass Israel verlässliche Zusagen gibt, nach der Geiselbefreiung die Angriffe nicht wiederaufzunehmen.

