Transportsektor drückt Auftragseingang der US-Industrie im Juli
Die US-Industrie verzeichnete im Juli einen Rückgang der Auftragseingänge um 1,3 Prozent, was in erster Linie auf eine nachlassende Nachfrage im Transportsektor zurückgeführt wird. Dies entsprach den Prognosen der Volkswirte, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Im Monat zuvor waren die Bestellungen sogar um 4,8 Prozent zurückgegangen. Ohne die schwankungsanfälligen Transportaufträge stieg der Auftragseingang hingegen um 0,6 Prozent.
Auch hier lagen die Erwartungen der Analysten richtig, was die Stabilität in anderen Industriebereichen unterstreicht. Besonders auffällig war der Rückgang bei langlebigen Gütern, die um 2,8 Prozent fielen. Auch dies entsprach den Marktprognosen.
Doch es gibt auch Lichtblicke: Bestellungen für langlebige Güter, abzüglich der Transportgüter, legten um 1,0 Prozent zu. Hinzu kommt, dass die Bestellungen für zivile Kapitalgüter ohne Flugzeuge, einer wichtigen Kennzahl für Unternehmensinvestitionen, um 1,1 Prozent anstiegen. Dies deutet auf eine gewisse Investitionsbereitschaft seitens der Unternehmen hin, trotz der Herausforderungen im Transportbereich.

