Tragödie über Ahmedabad: Flugzeugabsturz fordert zahlreiche Opfer
Nach dem verheerenden Flugzeugabsturz in Ahmedabad, Indien, steht die genaue Opferzahl noch aus, da die Ermittlungen mit DNA-Analysen voranschreiten. Innenminister Amit Shah äußerte sich optimistisch über das Überleben eines Passagiers unter den ursprünglich 242 Insassen der abgestürzten Maschine. Er traf den Überlebenden persönlich im Krankenhaus.
Die restliche Bilanz des Unglücks bleibt unklar, da die Bestätigung über die 241 vermutlichen Todesopfer sowie die Anzahl der Opfer am Boden noch aussteht. 'Die endgültige Zahl der Toten wird erst nach den DNA-Überprüfungen bekanntgegeben', erklärte Shah.
Berichten zufolge lud das Flugzeug vor dem Absturz 125.000 Liter Treibstoff. Aufgrund der extremen Temperaturen vor Ort seien die Überlebenschancen gering, sagte Shah weiter.
Die Bergung der Opfer an der Absturzstelle sei fast abgeschlossen, es werde jedoch weiterhin an der Identifizierung gearbeitet, indem DNA-Proben der Angehörigen gesammelt und ausgewertet werden. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass bislang 204 Leichen geborgen wurden, während die Anzahl der Opfer am Boden unklar bleibt.
Der Absturz des Air India-Flugzeugs ereignete sich kurz nach dem Start vom Flughafen in Ahmedabad. Berichten zufolge setzte der Pilot vor dem Unglück einen Notruf ab.

