Tragödie am Ferienlager: Neue Spannungen im Süden der Ukraine
Bei einem jüngsten Bombenangriff auf ein Ferienlager im Süden der Ukraine sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere zwölf Personen erlitten Verletzungen bei dem Angriff, der in der Nähe der Stadt Saporischschja stattfand, wie Gouverneur Iwan Fedorow über Telegram mitteilte. Der genaue Ort des Vorfalls wurde nicht genannt, jedoch sind neben anderen Gebäuden auch neun kleine Ferienhütten in Mitleidenschaft gezogen worden.
Zudem kam es in der anliegenden Region Dnipropetrowsk zu weiteren Schäden durch nächtliche russische Drohnen- und Artillerieangriffe, bei denen auch Gewerbebetriebe und ein Wohnhaus getroffen wurden. Somit ist auch der äußerste Süden der Ukraine entlang der Donau nicht verschont geblieben, wo von der rumänischen Stadt Tulcea im Donaudelta ein großer Brand zu beobachten war.
Dieses Ereignis reiht sich in die fortdauernden Abwehrmaßnahmen der Ukraine in ihrem fast dreieinhalbjährigen Kampf gegen die russische Invasion ein. Als Reaktion schlugen ukrainische Drohnen laut Berichten russischer Medien am frühen Morgen auf ein Tanklager in der Stadt Brjansk ein.

