The Relic: First Guardian – Endlich ein Release Datum! Der lange Leidensweg der Fans hat ein Ende
Nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens, geprägt von verschobenen Terminen und vagen Versprechungen, hat Project Cloud Games nun endlich Tacheles geredet. Der düstere Action-RPG-Hoffnungsträger „The Relic: First Guardian“ hat ein festes Ziel im Kalender markiert: Am 26. Mai 2026 dürfen sich Besitzer von PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC endlich in den langersehnten Albtraum stürzen.
Arsiltus: Ein Scherbenhaufen voller Mythen
Was dieses Projekt so faszinierend macht, ist nicht nur die schiere Entwicklungsdauer seit der ersten Ankündigung im Juli 2021, sondern die exotische DNA, die in seinen Adern fließt. Wir befinden uns nicht in der hundertsten Version eines mittelalterlichen Europas, sondern in Arsiltus – einer Welt, die tief in den mystischen Gewässern koreanischer Folklore und Legenden badet. Als letzter Wächter stehst du vor den Trümmern einer einst stolzen Zivilisation, die von einer unersättlichen Leere verschlungen wurde. Deine Aufgabe klingt simpel, ist aber episch: Sammle die Fragmente des großen Relikts. Doch in einer Welt, die buchstäblich zerbrochen ist, ist nichts einfach.
Sekiros Erbe trifft auf Boss-Rush-Wahnsinn
Gameplay-technisch wagt sich Project Cloud Games auf ein Parkett, das von Giganten beherrscht wird. Doch sie bringen eigene Waffen mit zum Duell. Neben dem klassischen Souls-Dreiklang aus Ausdauermanagement, panischem Ausweichen und gnadenloser Bestrafung bei Fehlern, setzt das Spiel auf eine Parade-Mechanik, die wohlig an Sekiro erinnert. Das Klirren von Stahl auf Stahl wird dein ständiger Begleiter sein, wenn du dich den sogenannten „Brutals“ stellst. Und davon gibt es reichlich: Sage und schreibe 70 verschiedene Bosse warten darauf, dir den Tag zu vermiesen. Das ist eine Ansage, die selbst Genre-Veteranen nervös machen dürfte.
Der lange Weg zur Erlösung
Fünf Jahre sind in der schnelllebigen Gaming-Industrie eine Ära. Viele ähnliche Projekte sind in solchen Zeiträumen still und leise verschwunden („Vaporware“, wie man so schön sagt). Dass The Relic nun tatsächlich die Ziellinie überquert, grenzt fast an ein kleines Wunder. Die Entwickler versprechen, dass die Zeit genutzt wurde, um eine Dichte an Atmosphäre und Gameplay-Mechaniken zu schaffen, die den Frust über die Wartezeit vergessen lässt. Jeder besiegte Brutal soll dich mächtiger machen, dein Arsenal erweitern und dich tiefer in die Geheimnisse von Arsiltus ziehen.ieren. The Relic: First Guardian soll Anfang 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen.


