The Outer Worlds 2: Obsidian verrät endlich die Details zu Fraktionen und Begleitern
Gerade als man dachte, das Xbox Games Showcase hätte schon sein ganzes Pulver verschossen, legte Obsidian Entertainment mit einem eigenen „Direct“ nach und schüttete ein ganzes Füllhorn an neuen Details zu The Outer Worlds 2 über uns aus. Und was da ans Licht kam, klingt nicht nur nach einer simplen Fortsetzung, sondern nach einer konsequenten und verdammt cleveren Weiterentwicklung des Originals.
Dein Ruf eilt dir voraus – ob du willst oder nicht
Im Zentrum des neuen Abenteuers stehen drei große Fraktionen, mit denen du dich herumschlagen musst: Das Protektorat, der Orden des Aszendenten und – natürlich wieder mit einem herrlich absurden Namen – Auntie’s Choice. Diese drei Parteien haben es faustdick hinter den Ohren und besitzen nicht nur ihre eigenen Gebiete und Anhänger. Das wirklich Geniale ist das neue, dynamische Radio-System. Je nachdem, welche Entscheidungen du triffst, erobern die Fraktionen nicht nur Städte, sondern ziehen auch die Radiosender auf ihre Seite und beeinflussen so die öffentliche Meinung.
Shyla Schofield, Obsidians Kommunikationsmanagerin, beschreibt es perfekt: Deine Taten werden mit dem jeweiligen Spin, der Voreingenommenheit und den fröhlichen Jingles der Fraktion nacherzählt. Ein Sender könnte dich als Volkshelden feiern, während ein anderer dich zum Staatsfeind Nummer eins erklärt. Die Propagandamaschine läuft auf Hochtouren – und alle wollen dir natürlich ihre neuen Gesundheitstonika andrehen.
Endlich! Ein Blick auf deinen eigenen Charakter
Aber was ist mit dem Gameplay selbst? Auch hier gibt es feine Neuerungen. Neben zurückkehrenden Fan-Favoriten wie dem Schrumpfstrahl gibt es neue Eigenschaften wie „Kleptomane“. Damit bekommst du zwar mehr Geld für verkauften Loot, läufst aber Gefahr, jederzeit automatisch einen Gegenstand zu stehlen. Ein herrlich chaotisches Detail, das sicher für einige unfreiwillig komische Situationen sorgen wird. Die größte Bombe ließ Obsidian aber mit der Ankündigung eines Third-Person-Modus platzen! Endlich können wir herauszoomen und unsere mühsam erstellten und ausgerüsteten Charaktere in voller Pracht bewundern. Ein lang ersehntes Feature, das viele Fans feiern werden und dem Spielgefühl eine ganz neue Perspektive gibt.
Deine Crew: Zwischen Genie und Wahnsinn
Ein Herzstück von The Outer Worlds waren schon immer die Begleiter, und auch hier legt Teil zwei eine Schippe drauf. Sechs verschiedene Begleiter kannst du rekrutieren, doch die Beschreibung lässt aufhorchen: Sie reichen von treuen Verbündeten über „Wildcards“ bis hin zu „gelegentlichen Belastungen“. Jeder von ihnen eröffnet völlig andere Lösungswege. Sie können dich dazu bringen, einen Anführer zu verschonen oder dich zur Auslöschung einer ganzen Stadt anstiften.
Diese Entscheidungen liegen bei dir, aber sie zu ignorieren könnte dich ganze Questreihen kosten. Zu deiner potenziellen Crew gehören Niles, ein Rekrut des Erddirektorats; Inez, ein Experiment von Auntie’s Choice mit „aufgepfropften Kampfvorteilen“; die gewalttätige Riss-Anbeterin Aza; die Killerin Marisol; der Richter Tristen und die Unterstützungseinheit Valerie. Das klingt nach einer bunt zusammengewürfelten Truppe, die für jede Menge Zündstoff sorgen wird.
The Outer Worlds 2 startet am 29. Oktober und macht einen unglaublich runden und durchdachten Eindruck. Es nimmt die Stärken des Vorgängers und reichert sie mit tiefgreifenden, neuen Systemen an, die unsere Entscheidungen so bedeutsam wie nie zuvor machen.

