Sydney Sweeney lehnte es ab, freizügige 'Euphoria'-Szenen abzuschwächen
(BANG) - Sydney Sweeney weigerte sich, ihre freizügigen Szenen in der dritten Staffel von 'Euphoria' abzuschwächen.
In der neuesten Staffel der Erfolgsserie wird Sweeneys Figur Cassie zu einem Model auf der Erwachsenenplattform OnlyFans. Serienschöpfer Sam Levinson spielte kurzzeitig mit dem Gedanken, sie in gewissen Szenen weniger hüllenlos zu zeigen – doch Sweeney lehnte diesen Vorschlag ab.
Im Podcast 'Popcast' der Zeitung 'New York Times' erzählte Levinson: "Ich sprach mit ihr und sagte: 'Vielleicht gibt es Wege, bestimmte Dinge zu umgehen?' Sie schaute mich an und meinte: 'Meinst du das ernst? Ich spiele eine OnlyFans-Modelfigur. Du willst das umgehen?' Und ich sagte: 'Ja, okay, guter Punkt.'" Letztendlich hätten sie umgesetzt, "was für die Figur am besten funktioniert".
Levinson bezeichnete Sweeney außerdem als "völlig furchtlose Schauspielerin" und lobte sie für ihre Professionalität. Die blonde Schönheit sei jeden Tag "voll motiviert" am Set erschienen. "Ich arbeite unglaublich gern mit ihr, weil sie eine große Flexibilität in ihrer Performance hat", schwärmte er.
Zu den OnlyFans-Szenen – in denen Sweeneys Figur unter anderem als Baby verkleidet ist, ein Hundehalsband trägt und mit einer Python posiert – sagte er: "Wir beschäftigen uns mit dieser OnlyFans-Welt, in der Frauen dafür bezahlt werden, in mikrofonähnliche Geräte zu flüstern und sie abzulecken. Da steckt eine gewisse Absurdität drin, die einfach Spaß macht."
Levinson verteidigte die freizügigen Inhalte der dritten Staffel und betonte, dass sich alle Schauspieler am Set "frei und sicher" gefühlt hätten. "So bekommt man eine großartige Performance. Das funktioniert nicht, wenn es irgendeine Spannung gibt, weil dadurch Emotionen blockiert werden. Das habe ich schon aus meiner Zeit im Schauspielstudium gelernt", erklärte er.
Sweeney – die mit Scooter Braun liiert ist – reagierte indirekt auf Kritik an ihren freizügigen Szenen, indem sie mehrere Set-Fotos auf Instagram veröffentlichte und schrieb: "Es nennt sich … Schauspielerei."


