Switch 2 kämpft mit Hitze: Spieler berichten von Abstürzen und Warnmeldungen
Die Nintendo Switch 2 ist noch nicht lange auf dem Markt, doch schon häufen sich erste kritische Stimmen. Mehrere Nutzer, insbesondere in Japan, berichten von Überhitzungsproblemen, die sich in plötzlichen Systemabstürzen, eingefrorenen Bildschirmen und laut aufheulenden Lüftern äußern. Das sorgt für Unsicherheit unter Käufern und wirft Fragen zur Hardware-Stabilität der neuen Konsole auf.
In einigen Fällen erscheint eine deutliche Warnung auf dem Bildschirm: Das Gerät werde aufgrund überhöhter Temperatur automatisch in den Ruhemodus versetzt. Besonders brisant: Die Überhitzung tritt nicht nur bei aufwendigen Spielen wie Cyberpunk 2077 auf, sondern auch bei deutlich weniger fordernden Titeln wie Rune Factory: Guardians of Azuma.
Sogar im stationären TV-Modus, der eigentlich für bessere Kühlung dank Dock-Ventilator sorgen sollte, kam es zu Problemen. So berichten Spieler, dass The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom – Switch 2 Edition während des Spielens einfriert oder das Gerät plötzlich abschaltet.
Hitzestau bei Switch 2: Noch kein offizielles Statement von Nintendo
Nintendo hat sich zu den aktuellen Vorfällen bislang nicht geäußert, die Nintendosoup.com gesammelt hat. Ob es sich um isolierte Einzelfälle handelt oder ein grundlegender Designfehler vorliegt, bleibt offen. Auch eine Rückrufaktion ist derzeit nicht im Gespräch.
Spieler, die ähnliche Symptome feststellen, wird geraten:
- Die Lüftungsschlitze der Konsole regelmäßig zu überprüfen und ggf. zu reinigen, falls sie bereits verdreckt sind.
- Die Switch 2 bei ungewöhnlicher Hitzeentwicklung auszuschalten und abkühlen zu lassen.
- Bei anhaltenden Problemen das Gerät an den Hersteller einzuschicken.
Einige Fachhändler vermuten, dass es sich um Serienstreuung bei der Produktion handeln könnte, also einzelne Geräte mit schlechterer Wärmeableitung. Bis zur offiziellen Stellungnahme bleibt das aber reine Spekulation.
Ein Schatten auf dem erfolgreichen Launch
Die Switch 2 gilt als starker Nachfolger zur erfolgreichen Switch-Hybridkonsole von Nintendo, mit verbesserter Leistung, höherer Auflösung und modernen Features. Dass nun kurz nach Veröffentlichung Berichte über thermische Probleme die Runde machen, ist für das Unternehmen unangenehm und könnte das Vertrauen belasten. Immerhin verkaufte sich die neueste Nintendo-Konsole im Startmonat mehr als 5 Millionen Mal!
Nintendo steht nun unter Druck: Eine baldige Reaktion könnte entscheidend sein, um die Lage zu beruhigen und weiteren Imageschaden zu vermeiden.


