Startselect: Die Alternative zu digitalen Spielen vom grauen Markt
Mit Startselect wird der Computerspieleindustrie heute eine neue Onlineplattform vorgestellt, auf der Gamer aus ganz Europa ihre digitalen Gamekeys kaufen können.
Die neue Marke startet mit einem Kundenstamm bestehend aus 1 Million Gamer und einem Sortiment, das mit über 3700 Spielen selbst Mitbewerber wie Amazon Deutschland (3530 Spiele) hinter sich lässt.
Startselect.com möchte eine Alternative bieten zum oft am Rande der Legalität agierenden Spielemarkt. Der graue Markt schädigt der Industrie zum Beispiel durch Onlinemarktplätze, auf denen illegale Gamekeys gehandelt werden. Max Gudden, der Gründer der Mutterfirma Online Prepaid Services B.V., möchte dies ändern:
“Der Graumarkt fügt der gesamten Industrie Schaden zu. Entwicklern entgeht ein Teil der Vergütung ihrer harten Arbeit, Spieler sind unsicher wo sie Games sicher kaufen können, weil sie oft falsche oder nicht funktionierende Codes erhalten, was wiederum Publisher in ein schlechtes Licht rückt. Es wird zusehends frustrierender und verwirrender. Deshalb haben wir entschieden, mit Publishern und Entwicklern zusammen zu arbeiten. Als einer der wenigen zu 100% autorisierten Händler sind wir überzeugt, mit unserer von Anfang an hohen Kapazität etwas bewegen und Gamern ein positives Signal geben zu können.”
Als Max Gudden 2009 in den Markt digitaler Wertkarten einstieg, organisierte er den gesamten Produktionsprozess alleine. Innerhalb weniger Jahre wuchs die Firma zu einem internationalen Unternehmen heran. Durch ein Umsatzwachstum von 665% im Jahr 2015 landete man bei Deloittes EMEA Fast 500 auf dem 142. Platz der 2015 am schnellsten wachsenden Technologie-Unternehmen Europas. Nun veröffentlicht das holländische Unternehmen die europäische Spiele-Plattform Startselect, exklusiv für Gamer.
Mit diesem Schritt folgt Startselect einem Trend der Spieleindustrie, wo derzeit ein klarer Wechsel vom physischen zum digitalen Vertrieb sattfindet. Laut jährlichen Geschäftsberichten machen digitale Umsätze der großen Publisher bereits mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus.


