Starbucks plant strategische Anpassungen zur Sicherung des zukünftigen Wachstums
Starbucks hat Pläne bekannt gegeben, einige unrentable Standorte zu schließen und Stellen in der Unternehmenszentrale abzubauen. Dies ist Teil der umfassenden Strategie von CEO Brian Niccol, das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
In einem Schreiben an die Mitarbeiter wurde mitgeteilt, dass bis zu 900 nicht-relevante Positionen wegfallen sollen. Diese Mitarbeiter erhalten Unterstützungs- und Abfindungspakete, einschließlich erweiterter Leistungen.
Brian Niccol betont, dass die sorgfältige Kostenkontrolle und der Fokus auf Wachstumsbereiche weiterhin entscheidend sind. Bereits zu Beginn des Jahres wurden 1.100 Stellen gestrichen, wobei die eingesparten Mittel in neue Kundenservice-Mitarbeiter und innovative Café-Designs investiert werden sollen.
Niccol bestätigte auch neue Vorgaben für Büroangestellte, die ab dem 30. September vier Tage pro Woche im Büro arbeiten müssen. Zum Jahrestag seiner Amtsübernahme beschreibt Niccol die fortwährenden Herausforderungen, vor denen das Unternehmen steht.
Die aktuellen Quartalszahlen zeigen den sechsten Rückgang der Verkäufe in Folge für US-amerikanische Filialen. Obwohl ein Rückgang von 2 % zu verzeichnen ist, liegt dies unter den Erwartungen der Analysten, die von einem stärkeren Rückgang ausgegangen waren.
Starbucks wird sein Filialnetz sowohl in Kanada als auch in den USA um etwa 1 % reduzieren und plant bis zum Geschäftsjahresende, rund 18.300 Standorte zu betreiben. Die geplante Investition in 1.000 Filialen soll den klassischen Kaffehaus-Charakter wiederbeleben, indem man von auf Abholung fokussierten Geschäftsmodellen abrückt. Neue Baumaßnahmen werden die Errichtungskosten um etwa 30 % reduzieren, und ein neues Filialkonzept mit 32 Sitzplätzen und Drive-Through ist für das Geschäftsjahr 2026 in Planung.

