Starbucks auf Schrumpfkurs: Filialschließungen Teil der Transformation
Der weltbekannte Kaffeeriese Starbucks plant, etwa 1 % seiner Filialen zu schließen, wie aus einer internen Mitteilung von CEO Brian Niccol hervorgeht, die im Rahmen der Transformationsstrategie „Back to Starbucks“ bekanntgegeben wurde. Diese Entscheidung betrifft auch das prestigeträchtige Reserve Roastery sowie das Reserve-Geschäft im heimatlichen Seattle, wie die Seattle Times berichtete.
Laut Niccol sollen jene Filialen geschlossen werden, die den Erwartungen der Kunden und Mitarbeiter an die physische Umgebung nicht gerecht werden oder kein finanzielles Potenzial aufweisen. Diese Maßnahmen gehen mit der Schließung von 80 bis 90 „Pick Up“-Geschäften einher, die ausschließlich für mobile Bestellungen und schnelle Abholung konzipiert waren.
Starbucks plant, die App am Wochenende zu aktualisieren, um die Schließungen abzubilden. Auch die Gewerkschaft Starbucks Workers United, die 12.000 Baristas in 45 Bundesstaaten und im District of Columbia vertritt, kündigte an, Informationen zu den Schließungen einzuholen und Verhandlungen zur Wirkung auf gewerkschaftlich organisierte Geschäfte zu führen.
Bereits kurz nach der Ankündigung tauchten in einer öffentlich zugänglichen Google-Tabelle über 200 potenzielle Schließungsstandorte auf, während ein Reddit-Thread bereits über 230 Kommentare verzeichnete. Viele der betroffenen Filialen befinden sich in Kalifornien, insgesamt sollen 188 Standorte schließen.
Am Ende des Fiskaljahres wird Starbucks rund 18.300 Cafés betreiben. Das sind etwa 430 weniger, als es noch im Juni 2025 bestand.

