Stablecoin-Skepsis wächst, da IWF-Beamter ihre Rolle als Geld herausfordert
Stablecoins verzeichneten laut einer jüngsten Analyse in den letzten 12 Monaten ein On-Chain-Transaktionsvolumen von 35 Billionen, während ihr durchschnittliches Angebot bei etwa 195 Milliarden schwebte.
Diese Zahlen zeigen, wie sehr diese Token Handelsgeschäfte, Kredite und grenzüberschreitende Überweisungen ankurbeln. Doch die Frage, ob sie wirklich als "Geld" zählen, steht jetzt im Mittelpunkt.
Stablecoin On-Chain-Traffic
Laut Berichten sind Stablecoins zu den Arbeitspferden des Krypto-Handels geworden. Das Volumen erreichte in den letzten 12 Monaten 35 Billionen. Gleichzeitig blieb ihr Umlaufangebot bei 194,6 Milliarden.
Dieses stabile Angebot deutet darauf hin, dass Token wie USDC und USDT geparkt sind und bereit für den nächsten Schritt. Händler verschieben sie aus und in Bitcoin und Altcoins. Zahlungsplattformen integrieren sie in digitale Schienen. Das Ausmaß ist schwer zu ignorieren.
IWF-Stellvertretender MD stellt Geldfrage
Laut dem stellvertretenden Geschäftsführenden Direktor des IWF, Bo Li, ist die Klassifizierung die große Herausforderung. Gehören Stablecoins zu M0, M1 oder einer ganz neuen Kategorie? Diese Fragen stellte er auf dem Weltwirtschaftsforum 2025 in Davos.
Eine falsche Einordnung könnte die Art und Weise, wie Banken ihre Reserven festlegen und wie Regulierungsbehörden Bürokratie abbauen, umgestalten. Li wies auch darauf hin, dass politische Experimente überall auftauchen. Einige von ihnen könnten einem echten Stresstest nicht standhalten.
Key Takeaways: IMF’s Bo Li said regulatory uncertainty around stablecoins persists, especially regarding classification and enforcement. Global financial bodies are working to align frameworks but… https://t.co/V75hFYV5pX #Stablecoin #Cryptocurrency #IMF #Regulation #Finance
— Entrepreneur_cm (@entrepreneur_cm) June 25, 2025
Nationale Vorschriften divergieren
Basierend auf politischen Umrissen geht die USA mit dem GENIUS Act voran. Europa hat sein eigenes Regelwerk entworfen. In Asien plant Hongkong, im August 2025 seine Stablecoin-Verordnung einzuführen.
Diese Bemühungen zeigen einen starken Vorstoß, um Regeln klarer zu machen. Sie unterstreichen jedoch auch den Mangel an globaler Einheit.
Unternehmen könnten einem Regelwerk in New York ausgesetzt sein, einem anderen in Brüssel und einem dritten in Hongkong. Dieser Flickenteppich-Ansatz birgt das Risiko, Kosten für Unternehmen zu erhöhen und Verwirrung bei Nutzern zu stiften.
Globale Institutionen streben nach Zusammenarbeit
Laut den Ausführungen von Bo Li tragen fragmentierte Regeln echte Risiken. Er warnte davor, dass Lücken bei der Durchsetzung es schlechten Akteuren ermöglichen könnten, durchzuschlüpfen.
Um das zu vermeiden, arbeitet der IWF mit dem Financial Stability Board und dem Basler Ausschuss zusammen. Ihr Ziel ist es, konsistentere Leitlinien zu erarbeiten. Wenn ihnen das gelingt, könnten Regulierungsbehörden in verschiedenen Ländern nach einem gemeinsamen Spielbuch handeln, anstatt durch Schlupflöcher zu konkurrieren.
Markt wächst weiter
Laut Marktdaten hat die Stablecoin-Versorgung nun 250 Milliarden überschritten. Ein großer Teil dieses Kapitals ist in Bitcoin geparkt und wartet auf die nächste Rallye. Einige Analysten entdecken Chartmuster, die den frühen Ausbrüchen von Altcoins ähneln.
Das könnte ein frischer Anstieg des Handels über Token hinweg signalisieren, sobald sich das Vertrauen aufbaut. Derzeit stehen Stablecoins im Zentrum der Krypto-Infrastruktur.

