Stabilität im Fokus: Deutsch-chinesischer Dialog schreitet voran
Außenminister Johann Wadephul und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi haben in einem Telefonat zehn Tage nach der Verschiebung von Wadephuls geplanter China-Reise wichtige außen-, sicherheits- und wirtschaftspolitische Themen erörtert. Beide Minister betonten die Bedeutung stabiler Beziehungen zwischen Deutschland und China und setzten damit ein klares Signal für eine vertiefte Zusammenarbeit.
Während des Gesprächs bekräftigte China seine Einladung an Bundeskanzler Friedrich Merz und sprach auch eine Einladung an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus. Die Fortsetzung des im Juli begonnenen strategischen Dialogs wurde beiderseits als wünschenswert erachtet, und es wurde vereinbart, weiterhin in engem Kontakt zu bleiben. Der deutsche Außenminister soll seinen abgesagten Besuch in China baldmöglichst nachholen.
Die ursprüngliche Verschiebung der Reise, vorgesehen für den 27. und 28. Oktober, begründete Wadephul mit unzureichend bestätigten Terminen außer dem Treffen mit Wang Yi. Die chinesische Regierung drängte daraufhin auf Respekt in der diplomatischen Beziehungspflege. In Brüssel unterstrich Wadephul die Bedeutung eines fairen Handels zwischen beiden Nationen.

