Stabile US-Staatsanleihen sorgen für ruhigen Handelstag
Die US-Staatsanleihen zeigten sich am Freitag unverändert, mit dem Terminkontrakt für zehnjährige Papiere stabil bei 111,58 Punkten und einer Rendite von 4,25 Prozent. Impulse für den Handel blieben gering, obwohl die US-Verbraucherstimmung im Januar laut der Universität Michigan überraschend zulegte. Diese Verbesserung reicht allerdings nicht aus, um das Niveau des Vorjahres zu erreichen.
Verbraucher leiden weiterhin unter Kostendruck und den Sorgen um eine mögliche Schwächung des Arbeitsmarktes, kommentiert Umfragedirektorin Joanne Hsu. Außenpolitische Faktoren, mit Ausnahme der Zollpolitik, beeinflussen die Konsumentenstimmung kaum. Über die Woche hinweg zeigten die Renditen eine Aufwärtsbewegung.
Hintergrund sind Entwicklungen wie die vorübergehende Entschärfung des Konflikts um Grönland und die Rücknahme von Strafzollandrohungen durch US-Präsident Donald Trump gegenüber europäischen Ländern. Diese Unsicherheiten führten zu einem Anstieg bei den Edelmetallen. Ein auffälliges Beispiel ist Silber, dessen Preis am Freitag die Marke von 100 Dollar je Feinunze überschritt.

