Staatliche Förderprogramme: Neuer Schwung für den Wohntraum von Familien
Der Staat intensiviert seine Bemühungen, Familien mit kleinen und mittleren Einkommen bei der Verwirklichung ihres Eigenheimtraums unter die Arme zu greifen. Ab dem 23. Oktober profitieren Hausbauer und Wohnungskäufer von verbesserten Zinsbedingungen in zwei Förderprogrammen, wie das Bauministerium ankündigte. Gleichzeitig werden die Auflagen für Sanierungen gelockert.
Bauministerin Verena Hubertz von der SPD unterstrich, dass die Förderkonditionen der Programme «Jung kauft Alt» und «Wohneigentum für Familien» erheblich optimiert werden. Ziel sei es, mehr Familien den Schritt in die eigenen vier Wände zu ermöglichen. Wohneigentum, so Hubertz, sei nicht als Luxus, sondern als essenzielle Investition in eine sichere und unabhängige Zukunft und eine verbesserte Lebensqualität zu verstehen.
Besonders das Programm «Jung kauft Alt» stellte Familien bisher vor Herausforderungen hinsichtlich der geforderten Sanierungsmaßnahmen. Nun genügt es, in den ersten viereinhalb Jahren nach Erwerb das energetische Mindestniveau eines Effizienzhauses mit Standard 85 EE zu erreichen. Dadurch reduzieren sich sowohl Kosten als auch der damit verbundene Aufwand erheblich.
Auch die attraktiveren Zinskonditionen sollen insbesondere jungen Familien den Weg ins Eigenheim erleichtern. Das Programm «Wohneigentum für Familien» setzt auf zinsgünstige Kredite für den Neubau oder den erstmaligen Erwerb neuer, nachhaltig konzipierter Immobilien. Es richtet sich speziell an Familien mit begrenztem Budget. Beide Programme, «Jung kauft Alt» sowie «Wohneigentum für Familien», sind ab dem 23. Oktober über die Hausbanken der KfW für interessierte Familien zugänglich.

