Spektakulärer Einbruch in Stuhr: Sicherheitssysteme auf dem Prüfstand

Ein dreister Einbruch erschüttert das beschauliche Stuhr bei Bremen: Unbekannte drangen in der Mittagspause über einen Lichtschacht ein und brachen 14 Schließfächer einer Volksbank-Filiale auf. Während die Polizei noch im Dunkeln tappt, sind die betroffenen Kunden alarmiert. "Wir können nichts über die Inhalte sagen", kommentierte ein Polizeisprecher, da noch unbekannt ist, welche Wertgegenstände sich in den aufgebrochenen Fächern befanden.
Die Bank steht nun in Kontakt mit den Geschädigten und hat eine Hotline eingerichtet. Der Fall erinnert unweigerlich an einen ähnlichen Vorfall in Gelsenkirchen, wo Einbrecher Tausende Schließfächer plünderten. Die Täter in Stuhr nutzten ihre Chance geschickt: In der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr verursachten sie mit einer unbekannten Flüssigkeit einen beißenden Geruch, möglicherweise um ihre Spuren zu verwischen.
Ersten Erkenntnissen zufolge könnten drei Männer in blauen Overalls beteiligt sein, die mutmaßlich mit einem schwarzen Auto flüchteten. Trotz intensiver Befragungen gibt es bislang keine konkreten Spuren. Die Bank wies indessen alle Vorwürfe von sich und betonte, dass ihre Sicherheitsvorkehrungen regelmäßigen Kontrollen unterzogen würden. Auch am Montag soll der Betrieb der Filiale unverändert fortgeführt werden, trotz Unsicherheit und Bedenken seitens der Kunden.
Für Klaus Hriesik, der mit seiner Frau vor der Filiale wartete, ist die Situation untragbar: Er kritisierte die Sicherheitsmaßnahmen der Bank scharf. Ein weiteres Beispiel für die wachsende Unsicherheit nicht nur in Niedersachsen, sondern auch darüber hinaus.

