Millionen-Coup in Gelsenkirchen: Einbruch in Sparkassen-Filiale sorgt für anhaltende Ermittlungen
Der spektakuläre Einbruch in Gelsenkirchen, bei dem über 3.000 Schließfächer einer Sparkassen-Filiale geplündert wurden, hat weitreichende Folgen. Die Polizei plant umfangreiche Vernehmungen der Betroffenen, um den Tathergang weiter aufzuklären. Aufgrund der großen Anzahl an geschädigten Kunden wird mit wochenlangen Befragungen gerechnet, für die extra Büroräume angemietet wurden.
Bei dem Coup Ende Dezember gelang es den Tätern, die Sicherheitssysteme der Bank zu überwinden und den Tresorraum direkt zu erreichen. Die zentrale Frage bleibt, wie die Einbrecher dies ohne Auslösung des Alarms bewerkstelligen konnten. Um die Ermittlungen voranzutreiben, hat die Polizei eine spezielle Telefonnummer eingerichtet, über die Geschädigte Termine für ihre Vernehmungen vereinbaren können.
Betont wurde von behördlicher Seite, dass jede und jeder Geschädigte die Gelegenheit erhalten wird, den Inhalt des eigenen Schließfachs detailliert zu benennen. Diese Angaben sind essenziell, da sie neue Ermittlungsansätze liefern könnten.
Für die Planung der Termine appelliert die Polizei an die Opfer, pünktlich und allein zu erscheinen, soweit dieses möglich ist. Wichtig ist es zudem, sämtliche relevanten Unterlagen oder Beweisstücke mitzubringen, die Aufschluss über die entwendeten Gegenstände geben könnten.

