Spannungen in Washington – Börsen trotzen Unsicherheiten
Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben trotz politischer Spannungen in Washington ihren Höhenflug fortgesetzt. Zu Beginn der neuen Handelswoche zeigte sich, dass der eskalierende Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, die Märkte nicht nachhaltig zu belasten vermochte. Während der anfängliche Handel noch von den Spannungen berührt war, erholten sich die Indizes im Laufe des Tages wieder.
Trump hatte zudem seinen Unmut auf führende Kreditkartenanbieter gelenkt und diese aufgrund ihrer Zinspraktiken scharf kritisiert, was jedoch keine langfristigen Auswirkungen auf die Aktienkurse der Finanzdienstleister nach sich zog.
Der Dow Jones Industrial Average erreichte am Montag gegen Handelsschluss einen neuen Höchststand und legte um 0,17 Prozent auf 49.590,20 Punkte zu. Der breit gefächerte S&P 500 setzte seine Rekordjagd ebenfalls fort und stieg um 0,16 Prozent auf 6.977,27 Punkte. Auch der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete einen leichten Anstieg von 0,08 Prozent und beendete den Handelstag bei 25.787,66 Punkten.

