Spannungen im Nahen Osten: Raketenabwehr und Proteste in Israel
Die israelische Armee hat erfolgreich eine Rakete abgefangen, die aus dem Jemen auf ihr Territorium abgefeuert wurde. Zeitgleich heulten in mehreren Gebieten Israels die Raketenalarme, zum ersten Mal seit fast drei Wochen auch wieder in der pulsierenden Küstenstadt Tel Aviv. Im Herzen der Metropole wurde ein dumpfer Knall vernommen, der die Anspannung der Bevölkerung spürbar machte.
Vor diesem Ereignis hatte die israelische Marine Ziele im Jemen angegriffen. Der Raketenangriff ereignete sich zu einer Zeit, in der zahlreiche Menschen in Israel auf die Straßen gingen, um ein Ende des Gaza-Konflikts zu fordern und die Freilassung der von der islamistischen Hamas festgehaltenen Geiseln zu verlangen.
Seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 sind die Huthi-Rebellen im Jemen für regelmäßige Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel verantwortlich und drücken damit ihre Solidarität mit der Hamas aus. Israels Luftwaffe hat mehrfach mit Luftschlägen auf Stellungen der Miliz im Jemen reagiert. Beide Gruppen, die Huthi-Miliz und die Hamas im Gazastreifen, stehen in engem Bündnis mit dem Iran, was die geopolitischen Verstrickungen in der Region zusätzlich verstärkt.

