Spannende diplomatische Entwicklungen: Geplantes Dreiergipfeltreffen in Budapest
Die internationalen diplomatischen Aktivitäten rund um den Ukraine-Konflikt nehmen an Fahrt auf, nachdem Berichten zufolge ein besonderes Gipfeltreffen in Budapest ansteht. Im Fokus stehen die Präsidenten der Ukraine und Russlands, Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin, die sich möglicherweise mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump treffen könnten. Der Secret Service, verantwortlich für die Sicherheit des US-Präsidenten, soll bereits Vorbereitungen für ein solches Event treffen, wie eine Meldung von 'Politico' nahelegt. Die ungarische Hauptstadt wurde dabei von Viktor Orban für ein Trump-Gespräch vorgeschlagen, wie aus Berichten von Bloomberg hervorgeht.
Dieses Treffen soll den bisherigen Plänen nach auf eine bereits anberaumte Zusammenkunft von Selenskyj und Putin folgen. Donald Trump äußerte sich in einem Interview optimistisch über seine vergangenen Gespräche mit beiden Staatschefs und erklärte, dass er die Annäherung der beiden jetzt aus der Ferne beobachten möchte. Trotz der angekündigten Planungen bleiben viele Unsicherheiten bestehen, insbesondere, ob Moskau tatsächlich ein solches Treffen unterstützt. Das Weiße Haus hält daran fest, dass Putin einem Gipfel zugestimmt habe, doch aus Moskau kommen bisher keine definitiven Zusagen.
Unterdessen ist noch ungeklärt, wie die Sicherheitsgarantien für die Ukraine konkret aussehen könnten. Sicher ist jedoch, dass keine US-Soldaten in einer Friedenstruppe involviert sein werden. Trump betonte dies ausdrücklich, stellte jedoch Unterstützung in der Luft als Möglichkeit in Aussicht. Dabei solle der Austausch zwischen den USA und europäischen Partnern unter der Leitung von US-Generalstabschef Dan Caine über Sicherheitsgarantien stattfinden.
Erwähnenswert ist, dass trotz seiner Aussage, Putin habe einem Treffen zugestimmt, Moskau sich dazu bedeckt hält. Außenminister Lawrow mahnte im Staatsfernsehen, dass Treffen auf derartige Weise gründlich vorbereitet werden müssten – was zuvor eine Forderung Selenskyjs nach einem schnellen Treffen ablehnte. Zum potenziellen Veranstaltungsort Budapest gab es von Seiten des Weißen Hauses keine Bestätigungen.
Weder Moskau noch Washington äußerten sich zu einem bevorzugten Ort, wobei die Suche durch bestehende Haftbefehle gegen Putin wegen Kriegsverbrechen kompliziert wird. Der Finanzminister äußerte in einem TV-Interview, dass Budapest eine Möglichkeit sei, jedoch müssten erst die bilateralen Gespräche absolviert werden.
Angesichts Russlands ablehnender Haltung gegenüber Friedenstruppen aus NATO-Staaten, betonte Trump die Notwendigkeit für europäische Truppen, um Sicherheitsgarantien zu schaffen, wobei der US-Experte Ben Hodges von Tausenden Soldaten spricht, die vor Ort benötigt würden. Der politische Kommentar von Trump ließ zudem aufhorchen, als er seine Friedensbemühungen mit dem Wunsch begründete, 'in den Himmel zu kommen', womit seine Sprecherin die Bedeutung seiner Worte unterstrich.

