Später als je zuvor: Black Ops 7 Release Datum durchgesickert – Das Warten wird zur Zerreißprobe
Die Marketing-Maschinerie für Call of Duty: Black Ops 7 läuft auffällig verhalten. Nach einem ersten, bewusst kryptischen Cinematic-Trailer während des Xbox Games Showcase im Juni, der die Rückkehr ikonischer Figuren wie David Mason und Raul Menendez bestätigte, herrscht eine fast schon assordende Stille. Publisher Activision und die Entwicklerstudios Treyarch und Raven hüllen sich in Schweigen und lassen die erwartungsvolle Community im Dunkeln tappen. Doch nun durchbricht ein Donnerschlag diese Stille: Einem der verlässlichsten Insider der Szene zufolge wurde das globale Release-Datum des nächsten Serien-Hits geleakt – und es könnte einen historischen Rekord aufstellen.
Der Geist der Hoffnung schlägt zu
Während Activision die große, offizielle Enthüllung für den 19. August angekündigt hat und die Gaming-Welt fest mit neuen Trailern und handfesten Infos auf der Gamescom rechnet, könnte der Publisher bereits um die Pointe gebracht worden sein. Der bekannte Leaker „TheGhostOfHope“ hat auf Twitter behauptet, dass Call of Duty: Black Ops 7 weltweit am 14. November erscheinen wird. Diese Information, sollte sie sich bewahrheiten, wäre ein kleiner Schock für viele Fans, die nach den jüngsten Titeln wie Black Ops 6 und Modern Warfare II auf einen früheren Release-Slot Ende Oktober gehofft hatten.
Ein Blick in die Annalen von Call of Duty
Der 14. November mag auf den ersten Blick wie ein typischer Herbst-Release wirken, doch eine historische Einordnung offenbart die Brisanz dieses Datums. Es wäre der späteste Release in der langen und ruhmreichen Geschichte der gesamten Franchise. Damit würde Black Ops 7 den bisherigen Rekordhalter, Black Ops Cold War aus dem Jahr 2020, um einen Tag übertreffen, der am 13. November erschien. Auch der Klassiker Black Ops 2 erblickte 2012 am 13. November das Licht der Welt. Die meisten anderen Ableger starteten traditionell zwischen dem 5. und 11. November. Den Titel für den frühesten Release schnappte sich hingegen Black Ops 4, das bereits am 12. Oktober 2018 in die Läden kam.
Ein logischer Schluss aus dem späten Marketing-Start
Die späte Veröffentlichung wäre eine logische Konsequenz aus dem ungewöhnlich späten Beginn der Marketing-Kampagne in diesem Jahr. Bisher ist der Schleier des Mysteriums, der Black Ops 7 umgibt, kaum gelüftet worden. Activision hat lediglich bestätigt, dass es sich um eine direkte Fortsetzung von Black Ops 2 handelt, die im Jahr 2035 angesiedelt ist. Doch zu Gameplay-Features, Multiplayer-Details, dem Waffenarsenal oder der wichtigen Integration in das Warzone-Universum ist absolut nichts bekannt. Diese späte Enthüllung auf der Gamescom passt perfekt zu einem Release-Fenster, das weiter in den November hineinreicht.
Auch wenn TheGhostOfHope als unglaublich verlässliche Quelle gilt, sollte diese Information bis zur offiziellen Bestätigung mit der nötigen Prise Skepsis genossen werden. Doch die Zeichen verdichten sich, dass wir uns auf den spätesten Einsatz in der Geschichte von Call of Duty einstellen müssen.

