Siemens Healthineers trotzt schwierigen Marktbedingungen mit Stabilität in Schlüsselbereichen

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers hat trotz einer angespannten globalen Wirtschaftslage im ersten Quartal sowohl bei Umsatz als auch Gewinn Einbußen hinnehmen müssen. Herausforderungen ergaben sich vor allem durch negative Währungseffekte und US-Zölle. Besonders der chinesische Markt im Bereich Labordiagnostik blieb hinter den Erwartungen zurück. Dennoch erreichte der Umsatz des Unternehmens 5,4 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 1,5 Prozent entspricht, wie in Erlangen bekannt gegeben wurde.
Erfreulich ist jedoch, dass das währungs- und portfoliobereinigte Wachstum bei Siemens Healthineers auf vergleichbarer Basis um 3,8 Prozent zulegte, wenn es auch die Prognosen der Analysten verfehlte. Besonders die Geschäftszweige Bildgebung und der US-Krebsspezialist Varian überzeugten mit soliden Beiträgen.
Der Rückgang beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel ebenfalls um 1,5 Prozent auf 809 Millionen Euro aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie verzeichnete einen Rückgang von 3,4 Prozent auf 0,49 Euro, blieb jedoch über den pessimistischen Vorhersagen der Marktbeobachter. Trotz der aktuellen Herausforderungen hält der Konzern an seinen ehrgeizigen Prognosen für die Jahre 2025/26 fest.

