Siemens Energy trotzt Herausforderungen und glänzt mit Rekordergebnissen
Siemens Energy zeigt sich trotz wirtschaftlicher Herausforderungen, wie den US-Zöllen und einer schwächelnden Windkraftsparte, auf einem bemerkenswerten Erfolgskurs. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres konnte das Münchner Unternehmen einen beeindruckenden Gewinn von 697 Millionen Euro verzeichnen, im krassen Gegensatz zu einem Verlust von 102 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Darüber hinaus meldete Siemens Energy Rekorde bei Auftragseingängen und -beständen. Der jüngste Profit wurde teilweise durch einen außergewöhnlichen Sondereffekt begünstigt, jedoch hätte das Unternehmen auch ohne diesen Effekt robuste Gewinne verzeichnet. Über die ersten neun Monate hinweg hat Siemens Energy ein positives Ergebnis von 1,45 Milliarden Euro erzielt, was im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig ist. Doch während damals ein Sondereffekt entscheidend war, basiert der jetzige Erfolg auf der starken Leistung aller Geschäftsbereiche außer der Windkraftsparte, insbesondere im Gas- und Netztechnikbereich. Trotz dieser Erfolge ist Siemens Energy weiterhin von den Auswirkungen der US-Zölle betroffen, und Wechselkurse haben Druck auf den Auftragsbestand ausgeübt. Dennoch erreichte dieser einen neuen Höchststand von 136 Milliarden Euro, beflügelt durch rekordverdächtige Auftragseingänge von 16,6 Milliarden Euro. Eine bedeutende Rolle spielten dabei Großaufträge im Offshore-Bereich von Siemens Gamesa. Die positiven Geschäftszahlen spiegeln sich auch in einer wachsenden Belegschaft wider. Siemens Energy beschäftigt nun 102.000 Mitarbeiter weltweit, davon 27.000 in Deutschland – jeweils rund 3.000 bzw. 1.000 mehr als im Vorjahr.

