Sicherheitscheck bei der Einreise: Tipps der Electronic Frontier Foundation
Die amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat Reisenden bei der Einreise in die USA zur Vorbereitung geraten. Wichtig sei, einen Plan zu entwickeln, bevor man in die Routinekontrolle gerate, so eine Sprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Dieser Hinweis betrifft sowohl Touristen als auch Studierende mit Visum und Arbeitsreisende.
Besonders Handys und Laptops könnten in den Fokus der Kontrolleure geraten. Zahlen der Stiftung werfen ein Licht auf den Umfang: Von 420 Millionen Einreisen im Jahr 2024 unterzogen sich zwölf Millionen einer zweiten Befragung, während lediglich 47.000 Personen in einer vertieften dritten Kontrollstufe geprüft wurden. Ein Bericht der „Washington Post“ thematisiert die veränderte Nutzung von Befugnissen der Grenzpolizei CBP unter der Trump-Regierung, ohne dass gesetzliche Änderungen erkennbar seien.
Darüber hinaus zeigt sich ein Anstieg von Kontrollen elektronischer Geräte. Das Prozedere sei dreistufig gestaltet, so die EFF. Der erste Schritt sind routinemäßige Fragen und die Passkontrolle. Bei Auffälligkeiten oder zufälliger Auswahl folgt die zweite Stufe, bei der etwa Handys untersucht werden können. In der dritten Stufe können Beamte umfangreiche Daten von Geräten speichern.
Es wird daher empfohlen, sich im voraus Gedanken über die Grenze vorzubereiten und Geräte ggf. in den Flugmodus zu versetzen, um die Einsicht in cloudbasierte Daten zu verhindern. Reisende sollten sich der Zwickmühle bewusst sein: Das Entsperren von Geräten gewährt Zugang zu persönlichen Informationen, während die Ablehnung die Beschlagnahme der Geräte mit sich bringen kann.
Um unnötigen Verdacht zu vermeiden, sollte die Entscheidung über die Mitnahme oder den Verzicht auf elektronische Geräte gut überlegt sein.

