Sicherheit der Kraftstoffversorgung: Druschba-Angriff bleibt ohne Auswirkungen auf Deutschland
Die jüngste Beschädigung der Druschba-Pipeline durch ukrainische Drohnen hat die Besorgnis über die Kraftstoffversorgung in Europa erhöht. Doch das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin gibt Entwarnung für Deutschland: Der heimische Treibstofffluss bleibt stabil und die Versorgungssicherheit sei nicht gefährdet. Eine Ministeriumssprecherin versicherte, dass die Situation infolge des Angriffs auf die russische Pumpstation Unetscha präzise beobachtet wird.
Im permanenten Dialog mit der betroffenen Ölraffinerie PCK in Schwedt an der Oder, die teils auf Erdöl aus Kasachstan über die Druschba-Pipeline angewiesen ist, stellt sich heraus, dass der Raffineriebetrieb bislang unberührt bleibt. Trotz der Schäden an der Pipeline berichtet PCK, dass ihre Produktionsprozesse weiterhin reibungslos verlaufen.
Andere europäische Länder wie Ungarn und die Slowakei sind allerdings von Lieferunterbrechungen betroffen. Diese Entwicklung zeigt die Fragilität der Energiesicherheit in der Region und die weitreichenden Konsequenzen geopolitischer Spannungen.

