Sichere Digitalisierung beginnt mit zertifizierten Brandschutz-Displays - Technische Lösungen für Fluchtwege und sensible Bereiche
VdS 6024-Zertifikat für Medientechnik sorgt für mehr Klarheit und Akzeptanz bei Brandschutzbeauftragten

03. Juni 2025, 16:00 Uhr · Quelle: Pressebox
Dank zertifizierter Brandschutz-Displays nach VdS-Richtlinie 6024 können nun digitale Informationssysteme in sicherheitsrelevanten Bereichen wie Fluchtwegen eingesetzt werden. Diese Entwicklungen fördern die Digitalisierung in Kliniken und öffentlichen Einrichtungen, ohne Kompromisse bei Brandschutz und IT-Sicherheit einzugehen.

Dresden, 03.06.2025 (PresseBox) - Die zunehmende Digitalisierung in Kliniken, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden trifft in sicherheitsrelevanten Bereichen immer wieder auf brandschutztechnische Grenzen. Besonders Flure, Treppenräume und andere Flucht- und Rettungswege wurden bislang nur zögerlich für digitale Anzeigen genutzt. Der Grund: Brandschutzbeauftragte verweigerten den Einsatz digitaler Displays, solange keine klaren Zertifizierungen vorlagen oder Geräte nicht den strengen Anforderungen an den Brandschutz entsprachen. Das ändert sich jetzt. Dank zertifizierter Brandschutz-Displays, die den Anforderungen der VdS-Richtlinie 6024 sowie der Baustoffklasse A1 (nicht brennbar nach DIN EN 13501-1) entsprechen, ist der Weg frei für sichere digitale Lösungen – auch in zuvor ausgeschlossenen Zonen.
Brandschutz-Displays mit VdS 6024-Zertifikat schaffen die dringend benötigte Brücke zwischen digitalem Fortschritt und Sicherheit.

Brandschutz als Digitalisierungshindernis

Die Digitalisierung von Informationssystemen in Kliniken, Schulen und öffentlichen Gebäuden schreitet vielerorts nur zögerlich voran. Brandschutztechnische Auflagen schränkten bisher den Einsatz elektronischer Geräte und Displays im Flucht- und Rettungswegebereich stark ein. Insbesondere Brandschutzbeauftragte zeigten sich in der Vergangenheit oft skeptisch gegenüber der Installation digitaler Infotafeln – aus Sorge vor zu hohen Brandlasten, Rauchentwicklung, unsicheren Materialien und fehlender Zertifizierung.

Doch die Anforderungen an moderne Gebäudekommunikation steigen. Immer mehr Einrichtungen erkennen den dringenden Digitalisierungsbedarf, sei es durch gestiegene Patienten- und Besucherzahlen, gestiegene Anforderungen an Transparenz und Flexibilität bei der Informationsverbreitung oder fehlende Fachkräfte und die daraus resultierende Automatisierung von Prozessen, um bestehende Ressourcen effizient einzusetzen. Im direkten Vergleich zu digitalen Lösungen werden die Nachteile klassischer Papieraushänge schnell deutlich: ob zentrale Infotafeln, digitale Belegungspläne, Wegeleitsysteme oder digital vernetzte Türschilder – die Lösungen bieten entscheidende Vorteile in der Aktualität, Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit – vorausgesetzt, sie dürfen installiert werden.

Der Durchbruch: Brandschutzzertifizierte Digitaldisplays gemäß VdS 6024 Richtlinie

Ein technologischer Wendepunkt ist erreicht. Mittlerweile sind Digitaldisplays verfügbar, die den strengen Vorgaben der VdS-Richtlinie 6024 und den Brandschutzanforderungen der Klassifizierung A1 (nicht brennbar gemäß DIN EN 13501-1) entsprechen. Diese speziell entwickelten Brandschutz-Displays können auch in sicherheitskritischen Bereichen installiert werden, etwa in Fluren, Treppenhäusern oder Eingangsbereichen. Die elektrischen Geräte sind so konzipiert, dass sie im Brandfall keine zusätzliche Gefährdung darstellen und die Grenzwerte aus VdS 6024 sowie A1 nicht überschreiten. Zu einem der weltweit ersten VdS 6024 zertifizierten Hersteller und als Vorreiter bei brandschutzoptimierter Medientechnik zählt die gekartel AG.

Klaus Schäfer, Geschäftsführer der gekartel AG, führt die Vorteile der VdS 6024 Richtlinie auf:

„Die VdS 6024 hat eine sehr positive Wirkung für uns. Mit unseren Produkten wollen wir ja digitalisieren und sind dabei oftmals in Flucht- und Rettungswegen, in Treppenhäusern. Vor der VdS 6024 gab es für Medientechnik kein Regelwerk. Das hat für sehr große Unsicherheit gesorgt. Das Regelwerk hilft uns an der Stelle sehr, einen Standard zu schaffen, den die Brandschutzbeauftragten dann auch genehmigen können.“

Diese technologische Entwicklung ist besonders relevant für:

  • Kliniken, in denen etwa Patientenströme effizient geleitet, aktuelle Informationen zu Leistungen, Ärzten und Klinikbereichen, aber auch Belegungen tagesaktuell angezeigt werden müssen. Auch Wartezimmer in Arztpraxen oder Medizinischen Versorgungszentren zählen dazu.
  • Schulen, Kitas und öffentliche Gebäude, in denen Orientierung im Gebäude, minimaler Pflegeaufwand bei der Inhaltserstellung und ein guter Bürger-/Klientenservice entscheidend sind. Das Thema An- und Abmeldung von Personen (z. B. Kindergartenkinder in der Einrichtung) gewinnt stetig an Bedeutung.
Akzeptanz bei Brandschutzbeauftragten wächst

Ein entscheidender Vorteil der neuen Displays nach VdS 6024-Standard, wie sie etwa die gekartel AG anbietet, liegt in ihrer zertifizierten Sicherheit: Brandschutzbeauftragte, die bisher aus berechtigten Gründen Hardware ablehnten, können ihre Entscheidung nun auf Grundlage offiziell bestätigter Werte sowie einer bundesweit einheitlichen Regelung samt Zertifikat fällen. Die Systeme erfüllen nicht nur die Grenzwerte in Anlehnung an bekannte Baustoffklassen, sondern sind mit VdS 6024-Zertifikat insbesondere auch für die Installation in Fluchtwegen geeignet. Das macht sie planungssicher einsetzbar.

Digitalisierung ohne Kompromisse bei Brandschutz und Sicherheit

Darüber hinaus muss Hardware im Klinikbereich und in der öffentlichen Verwaltung neben den Brandschutzauflagen auch die Anforderungen an die IT-Sicherheit für den Einsatz im KRITIS-Sektor erfüllen. Auch in diesem Bereich punktet die gekartel AG mit ihren KRITIS-kompatiblen Displays. Laut Jürgen Werner, Leiter Geschäftsfeldentwicklung, weist die gekartel AG ein Alleinstellungsmerkmal am Markt für Medientechnik und Digital Signage auf. Die Android-Geräte unterstützen die PEAP-Authentifizierung nicht nur für WLAN sondern auch bei Anbindung per LAN-Kabel mittels RJ-45. „Unter Android wurde PEAP bisher nur bei der Verbindung per WLAN unterstützt. Bei einem Kundenprojekt mit einer Klinik wurde aus Sicherheitsgründen jedoch eine Nutzung ausdrücklich über LAN/RJ-45 gewünscht, woraufhin wir dies umgesetzt haben.“

Die Integration von brandschutzkonformen und KRITIS-kompatiblen Informationssystemen markiert einen wichtigen Meilenstein hin zu einer zukunftsfähigen, vernetzten Infrastruktur im Gesundheitswesen und öffentlichen Raum. Einrichtungen können ohne sicherheitstechnische Bedenken in moderne Kommunikationslösungen investieren und damit aktuelle Informationen zentral gesteuert mit möglichst geringem Pflegeaufwand verbreiten sowie effiziente, ressourcenoptimierte Prozesse weiterentwickeln.

Weiterführende Informationen:

Zur VdS 6024: https://vds.de/pruefung-anerkennung/technische-pruefstelle/information-innovation/innoavationen-bei-vds

Zu geräteintegriertem Brandschutz nach VdS 6024: https://gekartel.de/magazin/geraeteintegrierter-brandschutz/

Sicherheit
[pressebox.de] · 03.06.2025 · 16:00 Uhr
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