Sichere digitale Jugend: Der Ruf nach einem Social-Media-Verbot für Kinder
Der schutzlose Zugang von Kindern zum Internet setzt sie einer Vielzahl von Gefahren aus, darunter schädliche Propaganda, Missbrauch und digitale Belästigung. Themen wie Klima, Krieg und Krisen können ohne angemessene Unterstützung und Einordnung durch Erwachsene die junge Psyche erheblich belasten. Bedauerlicherweise fehlt es vielen Eltern an der erforderlichen Medienkompetenz, diese Rolle effektiv zu übernehmen.
Die gelehrte Gesellschaft Leopoldina hat daher einen begrüßenswerten Vorschlag präsentiert: Kinder und Jugendliche sollen in der sicheren Nutzung des Internets geschult und von risikoreichen Bereichen des digitalen Raums ferngehalten werden. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch auch die Erwachsenen, denen durch unüberlegten Mediengebrauch ebenfalls erhebliche Risiken drohen.
Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist die Nutzung sozialer Medien wie Instagram oder Tiktok kritisch zu betrachten. Die damit verbundenen Risiken überwiegen deutlich die potenziellen Vorteile. Tatsächliche soziale Interaktionen sollten bevorzugt in realen Umgebungen wie dem Klassenzimmer stattfinden anstatt in virtuellen Chatrooms.

