Selenskyj setzt auf US-amerikanischen Einfluss in Friedensverhandlungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hebt die Bedeutung der USA als treibende Kraft in möglichen Friedensverhandlungen mit Russland hervor. In seiner abendlichen Videobotschaft betonte er, dass der amerikanische Einfluss ein lebensrettendes Druckmittel sei, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung des Konflikts zu bewegen. Die fortgesetzte Unterstützung Amerikas für den Friedensprozess sei entscheidend.
US-Präsident Trump kündigte nach einem Telefongespräch mit Putin mögliche Gespräche über eine Waffenruhe im Vatikan an. Trotz seiner diplomatischen Bemühungen richtet sich Kritik an Trump, da er angeblich nicht genug Druck auf Moskau ausübt. Zudem wurden keine weiteren Sanktionen gegen Russland vorgeschlagen, was zu Kontroversen führte.
Der ukrainische Präsident lobte das 17. Sanktionspaket der EU, das am Dienstag verabschiedet wurde, und hob dessen Bedeutung hervor, Russland zur Friedensbereitschaft zu bewegen. Er betonte, dass ähnliche Maßnahmen seitens der Vereinigten Staaten wünschenswert wären. Die neuen Sanktionen der EU zielen insbesondere darauf ab, den Transport von russischem Öl durch sogenannte Schattenflotten zu erschweren.

