Schwere Seltene Erden: China liefert derzeit nicht, TRADIUM schon
Chinas Exportauflagen für bestimmte Seltene Erden zeigen Wirkung, so dass in Europa Engpässe drohen. Warum TRADIUM trotzdem liefern kann, liegt an dem einzigartigen Geschäftsmodell des Rohstofflieferanten.

25. Juni 2025, 14:12 Uhr · Quelle: Pressebox
China hat im Mai die Exporte von Dysprosium und Terbium eingestellt, während TRADIUM dank physischer Bestände weiterhin zuverlässig liefern kann. Diese Situation verdeutlicht die Dringlichkeit für Unternehmen, ihre Bevorratungsstrategien zu überdenken und auf langfristige Verfügbarkeit zu setzen.

Frankfurt am Main, 25.06.2025 (PresseBox) - Trotz ausbleibender Exporte der schweren Seltenen ErdenDysprosiumundTerbiumaus China im Mai konnte TRADIUM seine Industriekunden weiterhin zuverlässig beliefern. Möglich macht das ein Geschäftsmodell, das auf physischem Besitz und professioneller Lagerung beruht und in dieser Form in Europa einmalig ist.

China liefert im Mai kein Dysprosium und Terbium

China hat im AprilExportbeschränkungen für mehrere Seltene Erden eingeführt. In den jüngsten Daten der chinesischen Zollbehörden zeigt sich nun die volle Wirkung dieser Maßnahmen,denn die Ausfuhren von Dysprosium und Terbium sind im Mai zum Erliegen gekommen. Bereits im April war ein Rückgang der Exporte zu beobachten.

Im Sommer 2023 führte China ähnliche Kontrollen für Gallium und Germanium ein, was zu einem vorübergehenden Exportstopp führte. Die Bearbeitungszeit der Genehmigungen betrug damals rund 45 Arbeitstage – ein möglicher Hinweis auf die Dauer der aktuellen Maßnahmen bei Seltenen Erden.

Dysprosium und Terbium sind Schlüsselrohstoffe für Hightech-Branchen, vor allem in Neodym-Eisen-Bor-Magneten (NdFeB), die für E-Autos, Windkraftanlagen und die Rüstungsindustrie gebraucht werden. Die Elemente gehören zu den sogenannten schweren Seltenen Erden, die fast nur in China und Myanmar produziert werden. Die Abhängigkeit der westlichen Industrie ist entsprechend hoch. Die chinesischen Handelsmaßnahmenbestimmen daher seit Wochen die Berichterstattungrund um die Rohstoffmärkte.

Magnetexporte ebenfalls betroffen

Die Ausfuhren von Seltenerdmagneten aus China sind zuletzt ebenfalls stark zurückgegangen. Diese enthalten oftmals Dysprosium oder Terbium. Zwar unterscheiden die chinesischen Zollbehörden derzeit nicht zwischen Magneten mit und ohne diese kritischen Elemente, doch Analysten gehen davon aus, dass die einheitliche Klassifizierung verstärkte Prüfungen nach sich zieht – und so den Export zusätzlich verzögert.

TRADIUM sichert Versorgung - auch im Krisenmodus

Während viele Händler und verarbeitende Unternehmen unterKnappheit an Seltenen Erdenleiden, zeigt sich die Stärke eines vorausschauenden Geschäftsmodells: TRADIUM konnte seine Kunden in den vergangenen Wochen weiterhin mit Dysprosium und Terbium beliefern. Dank physisch vorhandener Bestände, die am Standort Frankfurt unter sicheren Bedingungen gelagert werden.

„Wir erleben derzeit, wie wichtig es ist, Rohstoffe nicht nur zu handeln, sondern physisch verfügbar zu halten. Unsere Kunden profitieren davon, dass sie über uns Zugriff auf strategisch relevante Metalle haben, und zwar unabhängig davon, ob Lieferketten gerade funktionieren oder nicht“, sagt Jan Giese, Senior Manager Minor Metals and Rare Earths bei TRADIUM.

Privatpersonen können bei TRADIUM Strategische Metalle wie Dysprosium und Terbium alsSachwert erwerbenund zu einem wichtigen Bindeglied in internationalen Lieferketten werden. Der spätere Verkauf erfolgt über die etablierten Industriekontakte des Unternehmens direkt an weiterverarbeitende Betriebe. Ein Modell, das den Erwerb von Sachwerten und Versorgungssicherheit sinnvoll verbindet.

Weckruf für Industrie und Politik

Die aktuelle Entwicklung macht deutlich, wie unsicher die Versorgung mit Kritischen Rohstoffen ist. Für viele Industriezweige könnte das der Anlass sein, die eigeneBevorratungsstrategiezu überdenken. TRADIUM setzt hier auf langfristige Verfügbarkeit und ermöglicht es Unternehmen, physische Lagerhaltung als Teil ihrer Risikovorsorge zu etablieren.

Finanzen / Bilanzen
[pressebox.de] · 25.06.2025 · 14:12 Uhr
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