Schweiz schließt Botschaft in Teheran: Instabile Lage zwingt zum Handeln
Die Schweiz hat ihre Botschaft in Teheran überraschend geschlossen. Diese Entscheidung fiel aufgrund der eskalierenden militärischen Auseinandersetzungen und der angespannten Sicherheitslage im Iran, wie das eidgenössische Außenministerium in Bern bekanntgab. Zum Schutz der Mitarbeiter wurde das diplomatische Personal aus dem Land evakuiert. Eine Rückkehr sei geplant, sobald die Umstände dies wieder zulassen.
Gleichzeitig versicherte das Außenministerium, dass die Schweiz weiterhin ihre Rolle als Vermittler und Schutzmacht im Iran-Washington-Konflikt wahrnehmen werde. Das Engagement als Vermittler für die Interessen der USA bleibt trotz der vorübergehenden Schließung bestehen. Die Schweizer Regierung betont die Notwendigkeit eines Dialogs zur Deeskalation der gegenwärtigen Spannungen und wirbt eindringlich für eine Rückkehr zu friedlichen Verhandlungen.
Die Rolle der Schweiz als Schutzmacht der USA im Iran besteht seit 1980. In dieser Funktion übermittelt die Schweiz nicht nur wichtige diplomatische Nachrichten, sondern leistet auch Unterstützung für US-Bürger im Iran. Diese einzigartige diplomatische Beziehung bleibt bestehen, ungeachtet der temporären Schließung der Botschaft.

