Sartorius auf Wachstumskurs: Ziel 2026 im Visier
Der Göttinger Labor- und Pharmazulieferer Sartorius hat ehrgeizige Pläne für das Jahr 2026. Nach einer Phase der Erholung plant das Unternehmen, sein profitables Wachstum fortzusetzen und den währungsbereinigten Umsatz zwischen fünf und neun Prozent zu steigern. Diese Prognose berücksichtigt den jüngsten Zukauf des Mikrogewebespezialisten Mattek sowie die Auswirkungen von US-Zöllen. Die zuvor hinderlichen Branchenfaktoren verlieren an Bedeutung, während wichtige Wachstumstreiber für den Life-Science-Markt wieder in den Vordergrund treten, wie das Unternehmen mitteilte.
Im Jahr 2025 konnte Sartorius den Umsatz laut vorläufigen Berechnungen um 7,6 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro bei konstanten Währungen steigern. Nominal lag das Wachstum bei etwa fünf Prozent. Diese Entwicklung ist vor allem auf das florierende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien zurückzuführen, während sich auch das Segment für Anlagen und Instrumente nach einem Nachfrageeinbruch erholte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte konzernweit auf 1,05 Milliarden Euro zu, gegenüber 0,945 Millionen Euro im Vorjahr. Die Ebitda-Marge stieg von 28 auf 29,7 Prozent und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn auf 154,9 Millionen Euro, im Vergleich zu 84 Millionen Euro im Vorjahr. Für 2026 strebt CEO Michael Grosse an, die operative Marge auf über 30 Prozent zu heben.

