Sam Claflin battled body dysmorphia

04. August 2025, 17:00 Uhr · Quelle: BANG Showbiz
In einem ehrlichen Interview offenbart Sam Claflin seine Kämpfe mit Körperdysmorphie und den Druck des Hollywood-Schönheitsideals. Der Schauspieler betont, dass Familie für ihn heute wichtiger ist als der Ruhm.

(BANG) - Sam Claflin entwickelte eine körperdysmorphe Störung, weil er sich unter Druck gesetzt fühlte, dem idealen Hollywood-Körperbild zu entsprechen.

Der 'Die Tribute von Panem'-Star gab zu, dass er sich zu Beginn seiner Schauspielkarriere nie als Hauptdarsteller sah und das Gefühl hatte, extreme Maßnahmen ergreifen zu müssen, um mit seinen Kollegen mithalten zu können.

Er sagte der britischen Zeitung 'The Telegraph': "Ich war immer wirklich klein, bis ich 18 war, deshalb habe ich mich nie als Hauptdarsteller gesehen… Ich dachte, ich würde mal Charakterdarsteller werden. Als ich dann in 'Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten' besetzt wurde, dachte ich nur: 'Was zur Hölle mache ich hier?'"

In Hollywood habe die Annahme geherrscht, dass nur "Männer mit Sixpack" Filme verkaufen. "Also gab es den Druck, genauso auszusehen", schilderte der Schauspieler. "Als Folge davon entwickelte ich eine Form der körperdysmorphen Störung. Es war keine Essstörung und ich gebe auch niemandem außer mir selbst die Schuld – aber es lag definitiv an der Branche, in der ich arbeite."

Sam betonte, dass er inzwischen viel besser darin sei, über seine Gefühle zu sprechen. Irgendwann habe er erkannt, dass ihm Familie wichtiger sei als eine große Hollywood-Karriere. Der 39-Jährige, der mit seiner Ex-Frau Laura Haddock zwei Kinder hat, fügte hinzu: "Wir Männer dürfen ja eigentlich nicht über unsere Gefühle reden. Aber ich bin viel besser geworden. Heute habe ich definitiv keine Angst mehr, offen über meine Gefühle zu sprechen. Und ich habe erkannt, dass ich keine Karriere in Hollywood will. Ich wollte nach Hause kommen und Vater sein."

04.08.2025 · 17:00 Uhr
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