Salzgitter-Aktien im Auf und Ab: Spekulationen um KHS-Verkauf
Die Aktien des Stahlkonzerns Salzgitter erlebten einen turbulenten Handelstag. In einem zunächst schwachen Marktumfeld verzeichneten die Papiere ein Minus von bis zu 5,3 Prozent.
Doch schon am Nachmittag setzte eine deutliche Erholung ein, die die Aktie zwischenzeitlich um mehr als vier Prozent in die Höhe trieb. Für die Volatilität sorgte ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, der Spekulationen um einen möglichen Verkauf der Anlagensparte KHS nährte.
Diese könnte, so die Einschätzung, bei einem erfolgreichen Verkauf mit bis zu einer Milliarde Euro bewertet werden. Am Ende des Tages schloss das Papier jedoch knapp ein Prozent schwächer, obwohl es zwischenzeitlich fast einen Euro mehr wert gewesen war als vor der Meldung.
Eine offizielle Stellungnahme von Salzgitter zu diesen Verkaufsgerüchten blieb aus, da man sich seitens des Unternehmens gegenüber Bloomberg nicht äußern wollte.

