Salvation Denied: Chaotischer Koop-Bausimulator bringt physikbasierte Anarchie für bis zu vier Spieler
Bauen macht Spaß – aber Bauen, das jederzeit in sich zusammenbrechen kann, macht noch mehr Spaß. Zumindest wenn man dem Konzept von Salvation Denied glauben darf, dem frisch angekündigten Koop-Bausimulator von Entwickler Firevolt und Publisher Digital Vortex Entertainment. Vier kleine, gelbe Roboter, schweres Gerät, physikalisch vollkorrekte Konstruktionen und ein mysteriöser Auftraggeber, der nie ganz verrät, wozu das alles eigentlich gut sein soll – das klingt nach einem Rezept für geordnetes Chaos.
Physik, Einsturz und Teamwork als Spielprinzip
Das Herzstück von Salvation Denied ist ein vollständig physiksimuliertes Bausystem, in dem jeder einzelne Block echtes Gewicht hat und die Stabilität der gesamten Konstruktion beeinflusst. Eine übereilte Entscheidung, ein falsch gesetzter Träger – und was vielversprechend begann, endet in einem spektakulären Kollaps. Dieses System ist kein Gimmick, sondern das zentrale Spannungsmoment: Spieler wissen nie genau, wie nah sie dem Abgrund sind, bis die Konstruktion anfängt zu wackeln.
Für bis zu vier Spieler gleichzeitig ausgelegt, entfaltet Salvation Denied seinen vollen Reiz im Koop-Modus. Alle klettern über instabile Gerüste, schmeißen Bauelemente in Position, improvisieren Stützen in letzter Sekunde und hoffen, dass das Ganze irgendwie hält. Koordination ist entscheidend – doch Pläne überleben in der Praxis selten unversehrt. Ein Nähe-basiertes Sprachkommunikationssystem sorgt dafür, dass man Mitspieler umso lauter schreien hört, je näher sie sind – was besonders dann für Unterhaltung sorgt, wenn jemand von der Spitze eines kippenden Turms Anweisungen brüllt.
Werkzeuge und Maschinen für kreatives Chaos
Um dem Durcheinander Herr zu werden, stehen den Spielern ungewöhnliche Konstruktionswerkzeuge zur Verfügung: eine Gravitationspistole, eine Schaumstoffkanone und Düsenrucksäcke ermöglichen es, Materialien zu bewegen, Teile zu stabilisieren oder sich selbst blitzschnell umzupositionieren. Wer noch mehr Wumms braucht, greift zu den großen Maschinen: Der Gravity Tank verschiebt ganze Gebäudeabschnitte, der als Bulldozer-Schredder-Hybrid konzipierte Fatboy sorgt für kontrollierte Zerstörung, und ein Bau-3D-Drucker recycelt unbrauchbare Teile zu nützlichen Materialien – und reißt dabei gelegentlich versehentlich die eigene Konstruktion auseinander.
Katastrophen als Stresspobe – und ein rätselhafter Auftraggeber
Als wäre das alles noch nicht genug, schickt das Spiel regelmäßig Naturkatastrophen auf die Baustelle: Meteorschauer, Säureregen und andere Umweltgefahren zwingen Teams zur Improvisation in Echtzeit. Wer seine Konstruktion am Leben erhalten will, muss schnell denken und noch schneller handeln. Den Rahmen bildet ein narrativer Unterton: Die Spieler arbeiten im Auftrag eines fanatischen und geheimnisvollen Kunden auf einem feindseligen Planeten – was genau gebaut werden soll und warum, bleibt offen. Nur der besessene Auftraggeber scheint zu wissen, was als Nächstes kommt.
Salvation Denied erscheint im Herbst 2026 für PC über Steam, mit einer geplanten Veröffentlichung für PlayStation 5 und Xbox Series X im Jahr 2027. Eine zeitlich begrenzte offene Spielprobe ist aktuell für eine Woche auf Steam verfügbar.

