SAG-AFTRA erzielt Durchbruch bei KI-Regeln im Gaming-Sektor
Nach fast einem Jahr im Arbeitskampf hat die US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA eine vorläufige Einigung mit führenden Videospielstudios erzielt. Der angestrebte Vertrag enthält erstmals verbindliche Regelungen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz und soll die Rechte von Darstellern in der interaktiven Unterhaltungsbranche stärken.
Seit Juli 2024 hatten SAG-AFTRA-Mitglieder gestreikt, um bessere Arbeitsbedingungen und klare Schutzmechanismen gegenüber KI-Anwendungen durchzusetzen. Verhandelt wurde mit Branchengrößen wie Activision, Electronic Arts, Epic Games, Take-Two und Disney.
Frühere Vorschläge der Studios hatten laut Gewerkschaft erhebliche Schlupflöcher enthalten: Die jetzt erzielte Einigung sieht laut SAG-AFTRA "notwendige Schutzmaßnahmen" gegen KI-Missbrauch vor und umfasst weitere strukturelle Verbesserungen. Ein endgültiges Ende des Streiks steht noch aus; derzeit laufen Gespräche über eine formelle Aussetzung. Die Ratifizierung des Vertrags gilt als wahrscheinlich.

