Rutschpartie der Ölpreise: USA verschärfen Druck auf Venezuela
Die Preise für Rohöl haben nach einem zuletzt beobachteten Anstieg am Dienstag einen leichten Rückgang verzeichnet. Als wesentlicher Faktor für die vorangegangene Verteuerung werden die politischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela genannt. Am Morgen belief sich der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Februar-Liefertermin auf 61,88 US-Dollar, was einem Rückgang von 19 Cent im Vergleich zu den Preisen vom Vorabend entspricht. Dieser Rückgang zeigt sich auch im Kontext des vergangenen Jahres, in dem der Preis für Brent-Öl um etwa zwanzig Prozent gefallen ist. Eine vergleichbare Entwicklung ist bei der US-Sorte WTI zu beobachten, deren Preis für die Januar-Lieferung auf 57,82 Dollar sank, ebenfalls ein Minus von 19 Cent gegenüber dem Vortag.
Unterdessen droht der Konflikt zwischen den USA und Venezuela weiter zu eskalieren. Die US-Administration hat durch die Heimatschutzministerin Kristi Noem bekräftigt, den autoritär regierenden Präsidenten Nicolás Maduro von der Macht verdrängen zu wollen. Ziel sei es, nicht nur die Beschlagnahmung von Öltankern der sogenannten Schattenflotte zu verhindern, sondern auch Maßnahmen gegen die unerlaubten Machenschaften zu ergreifen, in die Maduro verwickelt sei. "Er muss weg", unterstrich Noem im Gespräch mit dem Nachrichtensender Fox News. Die Situation bleibt angespannt, während der diplomatische Druck auf Venezuela zunimmt.

